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Dreistern

Multifunktionale Profiliertechnik spart Umrüstzeit und Platz

| Redakteur: Stéphane Itasse

Dreistern zeigt auf der Euroblech 2012 eine neue Lösung für das wirtschaftliche Rollprofilieren. Das Dreistern-Konzept einer multifunktionalen Profiliermaschine geht dabei einen völlig anderen Weg.

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Der entscheidende Vorteil der multifunktionalen Profiliermaschine von Drei-stern besteht darin, dass sie mit Blick auf ein neues Produkt schnell und präzise konfiguriert werden kann.
Der entscheidende Vorteil der multifunktionalen Profiliermaschine von Drei-stern besteht darin, dass sie mit Blick auf ein neues Produkt schnell und präzise konfiguriert werden kann.
(Bild: Dreistern)

Die Grundforderung an das neue Konzept war, dass an jeder beliebigen Stelle der Maschine beliebige Operationen, wie beispielsweise Profilieren, Stanzen oder Schweißen, innerhalb üblicher Werkzeugwechselzeiten integriert werden können. Der entscheidende Vorteil dieser Lösung besteht darin, dass die Anlage schnell und präzise im Hinblick auf ein neues Produkt konfiguriert werden kann.

Multifunktionale Profiliermaschine braucht 30 bis 50 % weniger Platz

Der Platzbedarf einer solchen Anlage sinkt damit um 30 bis 50 % im Vergleich zu konventioneller Technik. Keinerlei redundante Anlagenkomponenten belasten den Maschinenstundensatz. Mehr Flexibilität, aber weniger Kosten und weniger Platzbedarf standen bei der Konzeption im Vordergrund.

Vorbild für die Entwicklung waren die Wechselkassetten für Rollformwerkzeuge, wie sie Dreistern bereits seit langer Zeit liefert. Wegen standardisierter Aufnahmen können damit Werkzeuge schnell und einfach getauscht werden. In analoger Weise sollten in Zukunft ganze Anlagenteile, wie zum Beispiel mitlaufende Stanzaggregate oder auch Schweißeinrichtungen, getauscht werden können.

Eine Maschine mit 60 Umformstationen könnte in Zukunft also einmal hochkomplexe Profile herstellen und am nächsten Tag ein einfacheres Profil mit beispielsweise 18 Stationen, aber jetzt zusätzlich mit umfangreichen Vor- und Nachbearbeitungsoperationen liefern. Die Maschine wäre immer die gleiche. Es würden lediglich flexible Anlagenkomponenten ausgetauscht.

Profiliermaschine mit teilweise völlig neu konzipierten Komponenten

Für dieses neue Anlagenkonzept mussten einige wesentliche Maschinenkomponenten von Grund auf neu konzipiert werden. Dazu gehören vor allem der Maschinenunterbau und die Maschinensteuerung. Der Maschinenunterbau muss neben den Umformkräften beim Profilieren auch hohe Stanzkräfte aufnehmen können. Das bedeutet deutlich mehr Steifigkeit. Gleichzeitig müssen an jeder beliebigen Stelle der Maschine Stanzabfälle nach unten fallen können und von dort sicher abgeführt werden. Trotz aller Veränderungen sollte die Kompatibilität zu bisherigen Dreistern-Anlagen und Werkzeugen weitgehend erhalten bleiben.

Fast noch größer war die Herausforderung hinsichtlich der Maschinensteuerung und Energiezuführung. An jeder Position innerhalb der Maschine muss in standardisierter Form nicht nur elektrischer Strom, sondern auch die Hydraulik- und Pneumatik-Versorgung gewährleistet sein. Die enorme Flexibilität muss für die Bedienungsmannschaften beherrschbar bleiben.

Auf der Euroblech gibt es für Fachbesucher auf dem Dreistern-Stand erstmals die Gelegenheit, einen Prototypen dieser Anlagentechnik in Funktion zu sehen. Bei Dreistern ist man sich sicher, dass sich aus den Diskussionen am Messestand wichtige Anregungen für die weitere Entwicklung ergeben.

Dreistern auf der Euroblech 2012: Halle 27, Stand E24

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