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Von Anfang an ans Ende denken Nachhaltig fertigen

Autor / Redakteur: Reinhard Kluger / M.A. Frauke Finus

Nachhaltigkeit! Das heißt, schon bei der Konstruktion von Blechbauteilen einzuplanen, dass sie irgendwann nicht einfach auf dem Schrottplatz landen. Sie sind weiterhin eine wertvolle Rohstoffquelle.

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So paradox es klingt, wer konstruiert, der sollte von Anfang an auch das Ende des Produktes, der Maschine im Blick haben.
So paradox es klingt, wer konstruiert, der sollte von Anfang an auch das Ende des Produktes, der Maschine im Blick haben.
(Bild: ©Josep Curto; ©Petair - adobe.stock.com)

Werkzeugmacher wissen es. Wer einen Stanzstreifen konstruiert, ist angehalten, die Konturen der Ausschneidungen so zu puzzeln, dass als Abfall nur ganz wenig Blech anfällt. Möglichst geringe Mengen vom teuren Werkstoff vergeuden. Allein der sparsame Umgang mit der Ressource Material aber genügt nicht, um sich mit dem Etikett nachhaltiger Konstruktion zu schmücken. Ein Begriff, der das intelligente Umsetzen der Nachhaltigkeitsprinzipien im Bereich Konstruktion und Engineering von kommerziellen und indus­triellen Produkten fordert.

Damit der Konstrukteur eine solche Aufgabe strukturiert angehen kann, gibt es das Programm Solidworks Sustainability von Dassault. Ein praktischer Leitfaden definiert dabei die unterschiedlichen Begriffe, die gängigen Synonyme für die Idee des „nachhaltigen“ Entwickelns: unter anderem „umweltverträgliche Konstruktion“, „nachhaltiges Engineering“, „Ökodesign“ sowie „umweltgerechtes – also grünes – Design“. Die Software hält den Konstrukteur gezielt an, bei der Produktentwicklung umweltschädliche Effekte möglichst zu vermeiden.