EMO Hannover 2011 Nachhaltige Produktion: Trends und Innovationen

Redakteur: Kirsten Nähle

Parallel zur EMO veranstaltet das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU den Kongress „Nachhaltige Produktion“. Führende Industriezweige und Wissenschaftler präsentieren zwei Tage lang Strategien zur energie- und ressourceneffizienten Produktion.

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Umdenken in der Produktion ist gefragt: Eine Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz fordert auch die Ökodesign-Richtlinie der EU. (Bild: Fraunhofer Institut IWU)
Umdenken in der Produktion ist gefragt: Eine Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz fordert auch die Ökodesign-Richtlinie der EU. (Bild: Fraunhofer Institut IWU)

Wenn es um die Verbesserung von Produktionsprozessen geht, stehen Klimaschutz und Ressourceneffizienz heute im Mittelpunkt. Dabei rückt auch der Energieverbrauch von Werkzeugmaschinen immer mehr in den Fokus. Spanende Werkzeugmaschinen haben beispielsweise einen Anteil von 10 bis 15% oder sogar noch mehr am Gesamtstromverbrauch in der Produktion.

Forscher wollen Energieeffizienz von Werkzeugmaschinen verbessern

Forschung und Innovation sind entscheidende Triebkräfte, um mit weniger Rohstoffen und geringem Energieverbrauch die künftigen Anforderungen an eine nachhaltige Produktion zu erfüllen. Ein Umdenken fordert auch die Ökodesign-Richtlinie 2009/125/EC der Europäischen Union.

Vor diesem Hintergrund veranstaltet das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU gemeinsam mit dem Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V. (VDW) den Kongress „Nachhaltige Produktion“. Schwerpunkte des Programms sind:

  • Technologien für eine nachhaltige Produktion,
  • innovative, ressourcenschonende Fertigungsprozesse,
  • Lösungen für eine nachhaltige Fertigungs- und Anlagenplanung,
  • ressourceneffiziente Werkzeugmaschinen und Automatisierungstechniken sowie
  • effiziente Komponentenlösungen.

Ziele des Kongresses sind sowohl der wissenschaftliche Austausch als auch die Präsentation neuester Erkenntnisse auf diesen Gebieten. Auch werden Strategien der nationalen und europäischen Gesellschaft, der führenden Industriezweige und der Wissenschaft zur Förderung energie- und ressourcenschonender Technologien vorgestellt.

Kongress Nachhaltige Produktion mit namhaften Referenten

Für den Kongress konnten Vertreter namhafter Unternehmen gewonnen werden. So referiert Hubert Waltl, Mitglied des Markenvorstands Volkswagen im Geschäftsbereich „Produktion und Logistik“, über die Anforderungen an die „Blaue Fabrik“ und Michael Breme, Leiter des Werkzeugbaus bei der Audi AG, spricht über „Effizienzsteigerung durch synchronen Werkzeugbau“. Andreas Jenke informiert über die „Effizienzformel für Werkzeugmaschinen von Rexroth: Energie sparen und Produktivität steigern“ und Dr. Jochen Bretschneider von der Siemens AG hält den Vortrag „Mit Sinumerik nachhaltig Wert schaffen – Herausforderung und Chance“.

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