C. & E. Fein Nassschliff-Verfahren sorgt für hohe Qualität bei der Bearbeitung von Edelstahlrohren

Redakteur: Stefanie Michel

Für alle edelstahlverarbeitenden Betriebe, aber auch für den klassischen Metallbau empfiehlt Fein das Nassschleifen. Als Alternative zur Anschaffung einer kompletten Nassschleifanlage bietet das Unternehmen modulare Bandschleifsysteme unter der Marke Grit by Fein. Damit lassen sich Rundschleifmaschinen durch ein Kühlschmiermodul ergänzen, das bei Bedarf werkzeuglos montiert wird.

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Zum Nassschleifen wird das Rundschleifmodul um ein Kühlschmiermodul erweitert und Kühlschmiermittel direkt auf das Werkstück gebracht. (Bild: Fein)
Zum Nassschleifen wird das Rundschleifmodul um ein Kühlschmiermodul erweitert und Kühlschmiermittel direkt auf das Werkstück gebracht. (Bild: Fein)

Beim Trockenschleifen von Edelstahlrohren entwickeln sich Anlauffarben durch die entstehende Hitze. Diese Farben sind nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern erhöhen auch das Korrosionsrisiko. Deshalb müssen die Rohre nachbearbeitet werden. Gute Schleifergebnisse ohne Nacharbeiten liefert dagegen das Nassschleifen. Dabei wird ein Kühlschmiermittel direkt auf das zu bearbeitende Werkstück aufgetragen, sodass sich beim Schleifen keine oder nur wenig Hitze entwickelt und keine Anlauffarben entstehen. Nassschleifen empfiehlt sich bei allen Arbeitsschritten, vom Abtragsschleifen bis zum Oberflächenfinish.

Mit Nassschleifen lassen sich bessere Arbeitsergebnisse erzielen, doch die Investition sind verhältnismäßig hoch. Nach Angaben von Fein lohnen sie sich aber bereits bei kleinen Stückzahlen, denn neben den Kosteneinsparungen, die sich aus der hohen Arbeitsqualität ergeben, schont das Verfahren auch die Schleifbänder. Zudem wird Schleifstaub im Kühlmittel gebunden, sodass die Staubbelastung in der Werkstatt gering ist.

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