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Gemac Neigungssensor misst auf 0,02° genau

| Redakteur: Reinhold Schäfer

Der Sensorspezialist Gemac hat einen temperaturkompensierten Neigungssensor entwickelt, der eine Genauigkeitsänderung von typisch 0,02° und eine Systemauflösung von 0,01° über den kompletten Temperaturbereich von –40 bis 85 °C ermöglichen soll.

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Neigungssensor trotzt mit typischer Messgenauigkeit von 0,02° Hitze und Kälte.
Neigungssensor trotzt mit typischer Messgenauigkeit von 0,02° Hitze und Kälte.
(Bild: Gemac)

Er eignet sich für Baumaschinen wie Bagger, Straßenwalzen oder Kräne, die höchsten Ansprüchen unterliegen: Sie sollen etwa dem Fahrer das sichtbar machen, was er etwa aufgrund der Lage des Werkzeugs nicht sehen kann: Beim Drehbohren die Lage und Richtung des Bohrwerkzeug oder beim Kran die des Auslegers. Höchste Messgenauigkeit auch über große Distanzen wie bei einem Kranausleger oder bei extremen Temperaturen, wie sie bei einer Straßenwalze herrschen, ist zwingend nötig.

Der Chemnitzer Sensorhersteller setzt diese einmalige Systemlösung durch eine intelligente Aufbau- und Verbindungstechnik sowie ein besonders robustes Metallgehäuse um. Der Sensor ist mit den Industrieschnittstellen CAN- beziehungsweise. CAN-Open erhältlich.

Sensoren führen der Sonne hinterher

Solarenergie ist die größte Energiequelle überhaupt. Um sie effektiv zu nutzen, benötigt man außer viel Sonne vor allem eine hoch präzise Sensorik. Diese sorgt dafür, dass die beweglichen Spiegel der Position der Sonne folgen. Im Falle eines Solarturm-Kraftwerks kommt hinzu, dass die Spiegel das Sonnenlicht auf einen zentralen Turm reflektieren, der aufgrund der mehreren Hektar großen Anlage bis zu einem Kilometer entfernt ist.

Hohe Temperaturschwankungen in den Wüstenregionen von bis zu 40 °C sowie die hohe Distanz zwischen Spiegel und Turm setzten hohe Ansprüche an die eingesetzte Sensorik. Der temperaturkompensierte Neigungssensor soll nach eigenen Angaben dank der hohen Genauigkeit diesen Ansprüchen gerecht werden.

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