CAE-Software Neue Eplan Plattform beschleunigt Produktentwicklung

Redakteur: Stefanie Michel

Im Zentrum des neuen Major Release 2.3 der Eplan-Plattform stehen Standardisierung und Automatisierung. Es soll Anwendern umfassende Möglichkeiten in der normgerechten Projektierung und im Umgang mit Sicherheitskennwerten eröffnen. Zudem unterstützen einfaches Editieren von Makros und eine erweiterte Suchfunktion ein produktives Engineering.

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Mit der Eplan-Plattform 2.3 ist eine standardisierte und flexible Projektierung auf Basis von Teilschaltungen und tabellarischer Makrobearbeitung möglich.
Mit der Eplan-Plattform 2.3 ist eine standardisierte und flexible Projektierung auf Basis von Teilschaltungen und tabellarischer Makrobearbeitung möglich.
(Bild: Eplan)

Standardisiertes und in weiten Teilen automatisiertes Engineering auf einheitlicher Datenbasis kennzeichnet die neue Version 2.3 der Eplan Plattform, die seit Mitte August zum Download verfügbar ist. Neue normgerechte Kennzeichnungen und das Austauschformat VDMA 66413 werden umfassend unterstützt. Die zentrale Verwaltung für Auslaufartikel und eine neue Suchfunktion sind weitere Neuerungen der CAE-Software für eine interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Projektierung.

Projektstrukturen und Produktkennzeichnungen nach EN 81346 umsetzen

Mechatronische Lösungen und entsprechende Kennzeichnungen in der Dokumentation charakterisieren den Projektierungsalltag. Insbesondere die Norm EN 81346 „Industrielle Systeme, Anlagen und Ausrüstungen und Industrieprodukte – Strukturierungsprinzipien und Referenzkennzeichnung“ ist international akzeptiert. Mit der Eplan Plattform 2.3 lassen sich jetzt Projektstrukturen und Produktkennzeichnungen komfortabel nach dieser aktuellen Norm umsetzen, so der Hersteller.

Hinzu kommt das Thema Ausfallwahrscheinlichkeit von Komponenten und Sicherheitsfunktionen im Rahmen der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG. Eplan unterstützt ein einheitliches elektronisches Datenaustauschformat für die erforderlichen sicherheitsrelevanten Kennwerte von Automatisierungskomponenten nach VDMA 66413. Entsprechende Sicherheitskennwerte der Gerätehersteller können per standardisierter Schnittstelle in die Artikelverwaltung von Eplan übernommen werden. Die Werte werden direkt an den Bauteilen hinterlegt und sind so direkt in der Projektierung verfügbar. Damit entfällt das aufwendige manuelle Zusammentragen von Sicherheitskennwerten.

Zentrale Verwaltung von Auslaufartikeln schafft mehr Transparenz

Auslaufartikel werden in der Regel durch ein neueres Modell ersetzt, verbleiben aber in Bestandsprojekten und müssen transparent verwaltet werden. Die Eplan-Plattform erleichtert mit der Version 2.3 die zentrale Verwaltung solcher Auslaufartikel durch Kennzeichnung in der Artikelverwaltung. Hinzu kommen neue Prüfläufe, die Anwendern zusätzliche Sicherheit in der Projektierung geben. Einmal in der Artikelverwaltung zentral hinterlegt, ist die Information im gesamten Projekt für alle Beteiligten verfügbar. Damit soll mehr Transparenz im Engineering-Prozess geschaffen werden.

Mit der neuen Version 2.3 erhalten Anwender zudem eine neue Suchfunktion, die durch Stichworte das Ändern oder Anpassen der Systemeinstellungen erleichtert. Auch für die in Eplan verfügbaren Projektdatennavigatoren lässt sich jetzt festlegen, ob und welche Zusatzinformationen in der Baumdarstellung angezeigt werden sollen. Die Anzeigeoptionen wurden dazu erweitert und einstellbar gemacht. Das gibt Anwendern einfache Orientierung und zusätzliche Flexibilität bei der individuellen Konfiguration. Wichtige Informationen werden schnell überblickt und die Projektierung laut Eplan wird produktiver.

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