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Neue Funktionen erweitern die digitale Prozesskette

| Redakteur: Stefanie Michel

Autoform Engineering bietet in der neuesten Softwareversion Autoformplus R6. ein Set leistungsstarker Funktionalitäten, um die Anwender entlang der gesamten digitalen Prozesskette der Blechumformung zu unterstützen.

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Autoform plus R6 erweitert die digitale Prozesskette mit neuen Funktionen.
Autoform plus R6 erweitert die digitale Prozesskette mit neuen Funktionen.
(Bild: Autoform)

Autoform plus R6 erlaubt seinen Anwendern dank einer Vielzahl von neuer Funktionalitäten die digitale Prozesskette zu erweitern. Dazu gehören unter anderem zusätzliche Möglichkeiten bei der Ziehsickenmodellierung, der Platinendefinition, der systematischen Prozessverbesserung, eine verbesserte Rückfederungskompensation, sowie die vollständig integrierte Lösung für Falzprozesse. Das Release soll einmal mehr Autoforms kontinuierliche Bestrebungen verdeutlichen, den gesamten Engineeringprozess in der Blechumformung zu optimieren und zu beschleunigen.

Eine der wichtigsten Neuheiten ist die Strategie zur Ziehsickenreduktion, die in Kombination mit dem adaptiven Ziehsickenmodell zur Anwendung kommt. Die Idee dahinter: Die Anwender beim Bestimmen und Optimieren der Ziehsicken mit einem einfach anwendbaren und gleichzeitig realitätsnahen Modell zu unterstützen. Die Reduktionsstrategie definiert die Maßnahmen, die Wertebereiche und die Reihenfolge, in welcher eine Sickenform modifiziert wird. Dies umfasst Maße wie die Sickenhöhe, den Sickenradius oder den Sickennutradius. Das Modell kombiniert alle definierten Maßnahmen und stellt sie den Anwendern als einen einzigen Parameter zur Verfügung. Anstatt sich mit den verschiedenen Maßnahmen und Geometrien auseinander zu setzen, kann sich der Anwender auf die einzelnen Parameter konzentrieren und damit selbst bei komplexen Bauteilen effizient die Methodenplanung durchführen. Die Handhabung der Ziehsicken in der Methodenplanung ist bei diesem Modell auf den tatsächlichen Tryout abgestimmt und inzwischen auch für Mehrfachsimulationen mit Hilfe von Autoform-Sigmaplus verfügbar.

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Material und Kosten bei den Platinen sparen

Eine weitere Neuheit von Autoform plus R6 umfasst die zusätzlichen Optionen zur Definition der Platinen. Die neue Softwareversion bietet komplexe Platinentypen und Kombinationen von gedoppelten (patchwork), geschweißten und gewalzten Platinen, was eine verbesserte Materialausnutzung und Kostenoptimierung erlaubt. Chevron-Platinenformen liefern weitere Möglichkeiten, um die Materialkosten zu optimieren. Zudem bietet die Software nach eigenen Angaben die beste Verschachtelung unter Berücksichtigung der variablen Kosten von verschiedenen Coilbreiten. Der Anwender könne damit das für den jeweiligen Anwendungsfall optimale Layout der Platine auf dem Blechstreifen berechnen und dabei entweder die Materialkosten oder den Materialverbrauch minimieren.

Darüber hinaus profitieren die Anwender von Falzprozessen von der voll integrierten Falzlösung von Autoform plus R6. Die Integration biete alle Vorteile eines effizienten Arbeitsablaufs und eine deutlich verbesserte grafischen Bedienoberfläche. Autoform plus R6 unterstützt die heute gängigen Falztechnologien wie das Rollfalzen und das Maschinenfalzen sowie Kombinationen davon. Der Anwender kann damit das Design der Klemmvorrichtung absichern, die vordefinierten Bahnkurven der federgestützten Rolle überprüfen, potenzielle Falzfehler evaluieren und die Rückfederung des Zusammenbaus voraussagen. Diese Informationen bilden die Grundlage für die Rückfederungskompensation der Innen- und Außenteile sowie von Anpassungen an der Falzanlage. Abhängig vom ausgewählten Falzprozess lässt sich zum Beispiel eine Motorhaube in nur zwei bis sechs Stunden simulieren. Diese Geschwindigkeit sei ein weiterer Gewinn für die Anwender von Autoform plus R6.

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