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Zerspanen Neue Metall-Kernbohrmaschinen

| Redakteur: Beate Christmann

Der Elektrowerkzeughersteller Fein stellt mehrere neue Maschinen für das Metallbohren sowohl im Werkstatt- als auch Montageeinsatz vor. Dazu zählen sowohl Magnet-Kernbohrmaschinen als auch handgeführte Metall-Kernbohrsysteme. Die Produkte werden ab September 2016 im Fachhandel erhältlich sein.

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Neue Metall-Kernbohrmaschinen von Fein: Die KBU-35-2-Q soll mit zwei mechanischen Gängen und Drehzahlen von bis zu 1.600 U/min auch Spiralbohren ermöglichen.
Neue Metall-Kernbohrmaschinen von Fein: Die KBU-35-2-Q soll mit zwei mechanischen Gängen und Drehzahlen von bis zu 1.600 U/min auch Spiralbohren ermöglichen.
(Bild: Fein)

Fein, ein Elektrowerkzeughersteller aus Schwäbisch Gmünd, hat sein Produktsortiment um neue Kernbohrmaschinen für den Werkstatt- und Montageeinsatz erweitert. Die Baureihe KBU-35 umfasst drei kompakte, hubstarke und universell einsetzbare Magnet-Kernbohrmaschinen für Durchmesser bis 35 mm. Sie ersetzt das Modell KBM-32-Q. Und mit den zwei neuen handgeführten Metall-Kernbohrsystemen KBH-25 sollen Stahl- und Metallbauer Bohrungen bis 25 mm Durchmesser auch in nicht magnetischen Metallen und an schwer zugänglichen Stellen schnell und wirtschaftlich erledigen können. Die Kernbohrmaschinen gibt es ab September 2016 im Fachhandel.

Universelle Magnet-Kernbohrmaschinen

In der neuen Baureihe KBU-35 fasst werden drei Universal-Magnet-Kernbohrmaschinen für Durchmesser bis 35 mm zusammengefasst. Die Elektrowerkzeuge sollen sich sowohl eignen zum Kern- und Spiralbohren, als auch zum Gewindebohren, Senken sowie zum Reiben.

Die Magnet-Kernbohrmaschinen mit Rechts-/Linkslauf sollen mit einem 1.100 W starken Hochleistungsmotor mit Tachoelektronik für hohe Leistung und stabile Drehzahlen sorgen. Mit einer kleinen Baugröße und einem Gewicht von 10,6 bis 11 kg sollen sie sich auch eignen für Arbeiten an bereits montierten Metallkonstruktionen auf der Baustelle, insbesondere an schwer zugänglichen Stellen oder über Kopf. Der große Hubbereich mit 260 mm ist laut Aussage des Herstellers einmalig: Durch eine doppelte Bohrmotorführung sollen damit auch große Bohrwerkzeuge zum Einsatz kommen können.

Ein patentierter, schwenkbarer Motorkabelschutzschlauch soll dem Einfädeln oder Hängenbleiben am Werkstück entgegenwirken und ein in den Bohrständer integrierter zweiter Magnetschalter für eine einfache Ausrichtung der Maschine sorgen. Bei einer Lageveränderung, wie Kippen oder Verrutschen, stoppt ein Kippsensor die Bohrspindel sofort und gibt zusätzlich Sicherheit. Auf der Maschinenoberseite ist ein großes Bedienfeld angebracht. Der Kernbohrer-Wechsel erfolgt werkzeuglos.

Die KBU-35-Q ist als kleine Universal-Magnet-Kernbohrmaschine für flexibles Arbeiten in der Werkstatt und vor Ort positioniert. Zwei weitere KBU-35-Modelle ergänzen das Programm: Die KBU-35-2-Q soll mit zwei mechanischen Gängen und Drehzahlen bis 1.600 U/min auch effizientes Spiralbohren ermöglichen und der dreispulige Magnet auch auf Blechen und Profilen mit nur 8 mm Stärke eine sehr gute Haltekraft bieten. Das Modell KBU-35-MQ ist mit einer MK2-Werkzeugaufnahme ausgestattet und arbeitet auch mit handelsüblichen Werkzeugen wie Spiralbohrer, Kegel- oder Zapfensenker, Reibahle und Gewindebohrfutter.

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