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Beam auf der formnext 2016

Neue Möglichkeiten zur industrieellen additiven Fertigung von Flugzeugteilen

| Redakteur: Peter Königsreuther

Beam, nach eigenen Angaben europäischer Technologieführer bei industriellen 3D-Druckern zum Laserauftragschweißen, hat auf der formnext 2016 „Modulo“, seine neue Maschinengeneration, vorgestellt. Das Unternehmen richtee sich mit seinen industriellen 3D-Druckern vor allem an Anwender aus dem Hochtechnologiebereich wie der Luft- und Raumfahrt.

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BeAM hat auf der formnext 2016 in Frankfurt am Main seine neu entwickelte 3D-Druckergeneration Modulo für das Laserauftragsschweißen erstmals präsentiert. Vor allem Anwender aus den Hochtechnologie-Sparten Luft- und Raumfahrt sollen von deren Funktionsmöglichkeiten profitieren.
BeAM hat auf der formnext 2016 in Frankfurt am Main seine neu entwickelte 3D-Druckergeneration Modulo für das Laserauftragsschweißen erstmals präsentiert. Vor allem Anwender aus den Hochtechnologie-Sparten Luft- und Raumfahrt sollen von deren Funktionsmöglichkeiten profitieren.
(Bild: Beam)

Das jüngste 3D-Druckermodell von Beam ist besonders kompakt, wie es heißt, weil es sämtliche Bauteile in einem Gehäuse vereint: vom Pulvertank und -förderer über die Dosier-, Laser-, Optik- und Kühlkomponenten bis hin zu Schaltschrank, Siemens 840D-Control-Steuerung und Bedienpult sind alle Elemente in der Maschine untergebracht. Es bietet einen Arbeitsraum mit den Maßen in X, Y, Z von 650 mm × 400 mm ×400 mm. Wie die bereits bewährten Modelle „Mobile“ und „Magic 2.0“ handelt es sich laut Beam auch beim neuen 3D-Drucker um eine Fünf-Achs-CNC-Maschine, die nach dem Laser Metal Deposition (LMD)-Verfahren arbeitet, das auch als (DED) Direct Energy Deposition Technologie bekannt ist.

Flexibel anpassbares 3D-Drucksystem

Dank ihrer modularen Bauweise sei die Innovation besonders flexibel einsetzbar, weil sie sich leicht an unterschiedliche Anforderungen anpassen ließe. So stehen beispielsweise verschieden große Düsen zur Verfügung, es können statt des standardmäßigen 500-W-Fiberlasers problemlos Alternativen bis 2 kW verwendet werden und es lässt sich die Pulverversorgung bis auf fünf Tanks ausweiten, so Beam.

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