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Solidworks Neue Pakete vervollständigen die 3D-CAD-Software

| Redakteur: Stefanie Michel

Auch in der 21. Version von Solidworks konnte das Tochterunternehmen von Dassault Systèmes zahlreiche Verbesserungen und neue Funktionen realisieren, die wie bisher meist aus Anregungen von Kunden stammten. Uwe Burk, Country Manager Central Europe bei Solidworks Deutschland, stellte auf der Pressekonferenz deshalb stolz die Version 2013 vor, die mit Solidworks Electrical und Solidworks Plastics zudem zwei neue Pakete bereitstellt.

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Neben Solidworks 2013 kündigte Uwe Burk eine neue Plattform für das nächste Jahr an, die komplementär zu Solidworks sein soll.
Neben Solidworks 2013 kündigte Uwe Burk eine neue Plattform für das nächste Jahr an, die komplementär zu Solidworks sein soll.
(Bild: Michel)

Erstmals war die neue Version vorab als Beta-Programm erhältlich, das von über 4000 Anwendern getestet wurde. Neu in Solidworks 2013 sind beispielsweise die Suche nach bestimmten Programmfunktionen, das einfachere Erzeugen von Schnittansichten oder das Verbinden der mechanischen Konstruktion mit einem darüber liegenden Design. Zudem werden Mehrkörper- und Drehteile für das Costing nutzbar, Daten aus der neuen Version sind abwärtskompatibel und die Visualisierung bei der Simulation wurde verbessert.

Zu Solidworks komplementäre Plattform wird 2013 erscheinen

Neben der aktualisieren Version der bestehenden 3D-CAD-Software kündigte Uwe Burk außerdem eine weitere Neuheit für 2013 an: Es soll eine neue Plattform erscheinen, die aus Komponenten von Dassault Systèmes aufgebaut sein wird. Das System werde komplementär zu Solidworks und „beyond desktop“, also ins Internet verlagert sein.

Die Vorteile für 2013 fasste Burk wie folgt zusammen: verbesserte Produktivität mit Electrical und Plastics, Innovation („beyond desktop“), Performancesteigerung durch Multicoreunterstützung und E-Drawing auf dem I-Pad.

Solidworks besetzte mit seiner Software 2011 etwa 11 % des MCAD-Marktes – mit steigender Tendenz. Für 2012 erwartet das Unternehmen ein Umsatzplus von 14 % (2011: 474,6 Mio Dollar). Am Umsatz hat die EMEA-Region mit 40 % den größten Anteil, gefolgt von Amerika mit 37 %.

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