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Kuka Systems

Neue Produkte zur Pressenautomation auf der Blechexpo zu sehen

| Redakteur: Rüdiger Kroh

Verschiedene Schwerpunkte aus seinem Portfolio zur Pressenverkettung und -automation präsentiert Kuka Systems auf der Messe Blechexpo 2009. Die Auswahl reicht von der Neuentwicklung Kuka-Cobra über die jüngste Transpressor-Generation bis hin zur webbasierten Steuerungssoftware.

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Systeme und Software für die Pressenautomation zeigt Kuka an seinem Stand. Bild: Kuka Systems
Systeme und Software für die Pressenautomation zeigt Kuka an seinem Stand. Bild: Kuka Systems
( Archiv: Vogel Business Media )

Beim neuen Pressenverketter Kuka-Cobra kann der Greifer horizontal geschwenkt werden, was zu einer höheren Freigängigkeit und größeren Flexibilität in der Presse führt. Die Störkontur zum Pressenwerkzeug wird durch eine kombinierte Linearachse mit Schwenkantrieb minimiert, betont das Unternehmen. So steige auch die maximale Ausbringleistung auf bis zu 18 Stück pro Minute.

Neuer Pressenverketter erlaubt kürzere Pressenabstände

Dies wird durch die überlagerten Bewegungen der Achsen, bei gleichzeitig deutlicher Reduzierung der bewegten Massen, erreicht. So erfolgt der lineare, flexible Bauteiltransport in frei programmierbaren Bewegungskurven von Presse zu Presse. Es können Pressenabstände auf bis zu 5,2 m verkürzt werden, was Vorteile bei den Gebäudekosten bringt.

Durch die Verwendung einer bewährten Kinematik bleibt die volle Flexibilität beim Werkzeugwechsel erhalten, heißt es weiter. Es können Bauteile inklusive Greifer bis zu 100 kg aufgenommen werden. Durch eine standardisierte Adapterplatte kann die Transfereinheit mit jedem gängigen Tooling ausgestattet werden.

Neuer Pressenverketter mit höherer Ausbringungsleistung

Mit dem Kuka-Transpressor 100 A wird die Transpressor-TM-Produktfamilie erweitert. Um Störkonturen beim Eintauchen in die Presse zu minimieren, ist der Arm des Pressenverketters mittels eines Winkeladapters linear mit der Roboterhand verbunden. Die Ausbringleistung kann dadurch im Vergleich zu den bisherigen Modellen durch verbesserte Verriegelungswerte erhöht werden, so Kuka.

Gerade wenn große Bauteile wie Seitenwände auf einer Pressenlinie produziert werden, kommt der Transpressor 100 A zum Einsatz. Die Transpressoren bieten Nutzlasten von 50 bis zu 100 kg und decken Pressenabstände bis zu 8,5 m ab.

Software koordiniert Roboter und Pressen

Die Familie der Presstec-Software basiert auf modularen, funktionsbezogenen Einheiten und kann so auf jegliche Anforderung in der Presswerksautomation skaliert werden. Das Basismodul koordiniert und kontrolliert laut Unternehmen die Bewegungsabläufe der Pressen und Roboter und stellt dabei neben einer kollisionsfreien Zusammenarbeit der Systeme auch eine optimierte Ausbringleistung sicher.

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