Hans Weber Neue Produktionshalle für mehr Wachstum

Redakteur: M.A. Frauke Finus

Die Hans Weber Maschinenfabrik baut eine Fertigungs- und Montagehalle und bereitet sich auf das weiterhin erwartete Wachstum vor. Der Schleifmaschinenspezialist bleibt dabei der Heimat treu: Der ausgewählte Standort liegt ebenfalls im oberfränkischen Kronach auf dem Firmengelände. Rund 3 Mio. Euro investiert das Unternehmen in den Neubau, in dem bereits zum Jahresende Fertigungs- und Montagebereiche erweitert werden sollen.

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Die Köpfe hinter dem Neubau beim Spatenstich im oberfränkischen Kronach: Die Architekten Winfried Lebok und Gerd Peter Lauer, die Geschäftsführung Dr. Johannes Weber, Michael Weber, Georg Weber, Dr. Markus Weber und Bauunternehmer Peter Heinz (v. l.).
Die Köpfe hinter dem Neubau beim Spatenstich im oberfränkischen Kronach: Die Architekten Winfried Lebok und Gerd Peter Lauer, die Geschäftsführung Dr. Johannes Weber, Michael Weber, Georg Weber, Dr. Markus Weber und Bauunternehmer Peter Heinz (v. l.).
(Bild: Weber)

„Der bisherige Platz reicht einfach nicht mehr aus“, erklärt Geschäftsführer Georg Weber und freut sich sichtlich über diese Entwicklung. Vor über 100 Jahren begann sein Großvater Hans Weber, Schleifmaschinen zu bauen – heute beschäftigen die dritte und vierte Generation rund 370 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erarbeiten innovative Lösungen für Anwender in der Möbelindustrie, im Automotivebereich oder der blechverarbeitenden Industrie.

Mit rund 13 % liegt die Ausbildungsquote über dem Branchendurchschnitt. „Zur Deckung des Fachkräftebedarfs bilden wir den Nachwuchs traditionell selbst aus“, beschreibt Weber. „Dabei schätzen wir Mitarbeiter, die genauso heimatverwurzelt sind wie wir und die langfristig bei uns bleiben wollen.“ Auch beim Bau der neuen Fertigungs- und Montagehalle legt Weber großen Wert auf Regionalität: Die Aufträge bekamen ausschließlich Firmen aus dem Umkreis. Um effizienter arbeiten zu können, führt das Familienunternehmen die gesamte Produktion am neuen Standort zusammen: Sowohl die Holz- und Metallschleifmaschinen als auch die seit den 1960er Jahren zum Portfolio gehörenden Kunststoffextruder werden hier künftig hergestellt. Auch Meisterbüros und Sozialräume sind eingeplant. Im bestehenden Gebäude bleibt die Verwaltung.

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