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Fraunhofer IWU

Neue Projektgruppe in der Lausitz soll Hightech-Forschung vorantreiben

| Redakteur: Ulrike Gloger

Ab Januar 2010 gibt es eine neue Projektgruppe der Fraunhofer-Gesellschaft im Dreiländereck Deutschland, Tschechien, Polen. Dazu hat das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU die Podiumsdiskussion „Produktionstechnologien im Dreiländereck – Ein Vorhaben der Fraunhofer-Gesellschaft“ in der Hochschule Zittau/Görlitz veranstaltet.

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Prof. Reimund Neugebauer (r.) zeigt Ministerpräsident Stanislaw Tillich den Fraunhofer-Truck, der parallel zur Podiumsdiskussion auf dem Obermarkt in Görlitz für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich war.Bild: IWU
Prof. Reimund Neugebauer (r.) zeigt Ministerpräsident Stanislaw Tillich den Fraunhofer-Truck, der parallel zur Podiumsdiskussion auf dem Obermarkt in Görlitz für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich war.Bild: IWU
( Archiv: Vogel Business Media )

Görlitz soll auch der Sitz der neuen Forschergruppe sein. Teilnehmer der Diskussionsrunde waren Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich, Fraunhofer-Präsident Prof. Hans-Jörg Bullinger, IWU-Leiter Prof. Reimund Neugebauer, Skoda-Vorstandschef Reinhard Jung sowie Prof. Rainer Hampel, Rektor der Hochschule Zittau/Görlitz, und Prof. Piotr Dudzinski, Leiter des Lehrstuhls für Arbeitsmaschinen der TU Wroclaw.

Die Podiumsdiskussion war der symbolisch erste Spatenstich für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Hochschulen und Unternehmen in der Lausitzregion. Prof. Hans-Jörg Bulliger sieht in der Region potenzielle Chancen für die angewandte Forschung: „Wir müssen Keimzellen schaffen, aus denen neue Ideen oder auch Firmen entstehen können.“

Wichtig sei vor allem, dass die Forschungsergebnisse rasch in die Praxis umgesetzt werden. „Wir werden internationale Forscherteams aus verschiedenen Fachrichtungen bilden. Diese sollen auf den Gebieten ressourcen- und energieeffiziente Produktion im Maschinen- sowie Automobilbau und Elektromobilität gemeinsam mit Unternehmen und universitären Einrichtungen im Dreiländereck arbeiten“, erklärt Prof. Reimund Neugebauer. Ab 2011 stellt der Freistaat Sachsen eine Anschubfinanzierung von fünf Jahren mit je 1 Mio. Euro zur Verfügung.

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