PLM Neue PTC-Software soll die Renaissance des CAD vorantreiben

Redakteur: Peter Steinmüller

„Die Softwareentwicklung ist in vielen Unternehmen ein fundamentaler Bestandteil des Produktentwicklungsprozesses geworden”, sagte Jim Heppelmann, Vorstandsvorsitzender von PTC (Parametric Technology Corporation), auf der Anwenderkonferenz Planet PTC Live in Las Vegas. „Deshalb suchen die Unternehmen nach einem immer umfassenderen Ansatz für das Management ihres Produktlebenszyklus.”

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Mit der Software von PTC sollen die Kunden ihre Entwicklungsarbeit besser koordinieren können, versprach CEO Jim Heppelmann. (Bild: Schäfer)
Mit der Software von PTC sollen die Kunden ihre Entwicklungsarbeit besser koordinieren können, versprach CEO Jim Heppelmann. (Bild: Schäfer)

Mit der Übernahme des kanadischen Softwareunternehmens MKS hat PTC einen weiteren Schritt unternommen, mit seinem Softwareangebot die Qualität der Produkte seiner Kunden zu verbessern. Denn die MKS-Integrity-Software eignet sich dazu, sämtliche Tätigkeiten und Ereignisse, die bei der Entwicklung von Produkten entstehen, zu koordinieren und zu verwalten, womit es zu weniger Fehlern kommen soll.

Allumfassende Software zur Verbesserung der Produktentwicklung

Außerdem lasse sich damit der Lebenszyklus besser nachverfolgen. „Was wir hier haben, ist vollkommen einzigartig”, versprach Heppelmann. Denn zusammen mit den Product-Lifecycle-Management-(PLM-)Lösungen von PTC habe der Kunde eine allumfassende Software, mit der er seine Produktentwicklung entscheidend verbessern könne.

Der Kauf von MKS passt in das Konzept von PTC, seine Softwareprodukte voranzubringen. Denn mit der Vorstellung der neuen Software Creo im Oktober vergangene Jahres, zeigte man bereits, wohin der Weg in der Konstruktion geht: zu einer umfassenden Lösung, die sowohl 3D-Parametric-Modellierung als auch 2D-Konstruktion ermöglicht.

Creo soll CAD wieder attraktiv machen

Bei Creo handelt es sich um die Zusammenführung der bisher nicht ganz kompatiblen Produkte Pro/Engineer, Cocreate und Productview. „Wir glauben, dass Creo das Potenzial hat, die Renaissance von CAD voranzutreiben”, so Heppelmann. Denn mit Creo sei es nun möglich, all die Probleme zu lösen, die man am CAD-Markt kenne, wie Interoperabilität, Nutzbarkeit sowie Probleme beim Datenaustausch.

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