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OPS-Ingersoll auf der AMB 2018

Neue Senkerodiermaschine arbeitet präziser und verschleißarm

| Redakteur: Peter Königsreuther

OPS-Ingersoll präsentiert zur AMB seine neu entwickelten Senkerodiermaschine Eagle G5 Precision. Laut Hersteller hebe man die Funkenerosion damit auf ein ganz neues Leistungslevel. Halle 7 auf Stand B53.

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Mit der neuen Senkerodiermaschine Eagle G5 Precision von OPS-Ingersoll beginnt laut Hersteller eine neue Ära in der Funkenerosion. Die Maschine bringe präzise Resultate in besonderer Feinheit bei geringstem Verschleiß der Elektrode. Halle 7 Stand B53.
Mit der neuen Senkerodiermaschine Eagle G5 Precision von OPS-Ingersoll beginnt laut Hersteller eine neue Ära in der Funkenerosion. Die Maschine bringe präzise Resultate in besonderer Feinheit bei geringstem Verschleiß der Elektrode. Halle 7 Stand B53.
( Bild: OPS-Ingersoll )

Im Wesentlichen, so OPS-Ingersoll zeige sich diese neue Ära der Funkerosion, welche die Anlage einleite, in einer gestiegenen Präzision, sehr fein machbaren Strukturen und einem minimalen Elektrodenverschleiß. Der Grund dafür finde sich im innovativen und neu entwickelten Maschinenkonzept. Eine vollständige Kapselung der Maschine führt laut OPS-Ingersoll dazu, dass die Umgebungstemperatur und Temperaturschwankungen einen wesentlich geringeren Einfluss auf den gesamten Fertigungsablauf haben als bisher. Trotz der Einhausung würden die Möglichkeiten zur Automation oder manuellen Beladung platztechnisch nicht eingeschränkt.

Ideal für die funkenerosive Mehrnestbearbeitung

Die hohe thermische Stabilität, erklärt der Hersteller, ist die Voraussetzung, um absolut präzise Ergebnisse zu erreichen, die bei einer Abweichung von unter 5 μm am Teil liegt. Durch diese Genauigkeit eigne sich die Eagle G5 Precision ideal für die gleichzeitige Bearbeitung mehrerer Nester.

Eine weitere Neuentwicklung innerhalb der Maschine ist der leistungsstarke Eagle-Powerspark-Generator, der die veralteten Kondensatorstufen ersetzt, wie es heißt. „Wir erzeugen damit so feine, homogene und sogar matt glänzende Oberflächen, wie sie bisher mit Grafit überhaupt nicht umsetzbar waren“, betont Dr. Max Schwade, der Technische Leitung bei OPS-Ingersoll inne hat.

Laut Aussage des Fraunhofer IPT in Aachen resultierten daraus eine optimale Entformbarkeit und eine deutlich einfachere Polierarbeit der fertigen Werkstücke – insbesondere, wenn man die Ergebnisse mit gefrästen Teilen vergleicht.

Außerdem können – anders als beim Einsatz von Kupferelektroden – auch große Flächen und andere Stahlsorten fein erodiert werden: Bei kleinen Flächen werden Oberflächen mit Grafit bis zu VDI 8, bei Flächen bis zu 150 cm² eine VDI von 10 erreicht.

Das Powerpaket für Grafit- und Kupferelektroden

Das wohl schlagkräftigste Argument für die Eagle G5 Precision ist, wie OPS-Ingersoll anmerkt, der deutlich reduzierte Verschleiß der Elektrode, der bis VDI 16 und je nach Anwendung, um bis zu 50 % unter dem durchschnittlichen Wert liegt, woraus weitere Vorteile in puncto Mehrnestbearbeitung resultieren.

Abgerundet werde das Powerpaket von OPS-Ingersoll, welches selbstverständlich auch die Kupfertechnologie unterstütze, mit einem neu entwickelten Programmierplatz und einem fortschrittlichen Handpiloten, der für eine optimale Bedienerfreundlichkeit sorge.

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