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Messtechnik Neue Softwareversion erleichtert Korrektur von Biegemaschinen

Redakteur: Stefanie Michel

Mit dem Launch der neuen Softwareversion 4.7 kann das optische Rohrmessgerät Tubeinspect von Aicon 3D Systems jetzt den Biegevorgang unter Festlegung individueller Korrekturwerte simulieren und deren Auswirkung auf die Lehrenhaltigkeit prüfen. Dadurch entfallen zusätzliche Biegedurchgänge.

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Das optische Rohrmessgerät Tubeinspect prüft Rohrgeometrien mithilfe hochauflösender Digitalkameras. Bild: Aicon 3D Systems
Das optische Rohrmessgerät Tubeinspect prüft Rohrgeometrien mithilfe hochauflösender Digitalkameras. Bild: Aicon 3D Systems
( Archiv: Vogel Business Media )

Mithilfe hochauflösender Digitalkameras ermittelt das Tubeinspect-System innerhalb weniger Sekunden die Rohrgeometrien und überprüft so die Lehrenhaltigkeit. Darüber hinaus weist das Gerät detailliert aus, an welchen Biegepunkten Abweichungen zum Soll vorliegen, und schlägt Korrekturwerte vor. Diese können auf Knopfdruck direkt an eine Biegemaschine übertragen werden. Die vorgeschlagenen Korrekturwerte lassen sich jedoch nicht in allen Fällen 1:1 umsetzen.

Anwender kann mit Simulationsmodul das gemessene Rohr frei anpassen

Kritisch wird es zum Beispiel, wenn Vorschubkorrekturen bei der Biegemaschine zu Kollisionen führen würden oder aber wenn Korrekturen an Stellen vorgeschlagen werden, die aufgrund fester Biegewerkzeuge nicht beeinflusst werden können. Hier kann nun der Anwender mit dem neuen Simulationsmodul das gemessene Rohr frei nach seinem Ermessen anpassen.

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Dabei geht er laut Hersteller kein Risiko ein, denn Tubeinspect simuliert ab sofort das Ergebnis der selbst erdachten Änderungen und zeigt durch eine virtuelle Lehrenprüfung, ob dieser Biegevorgang tatsächlich ein Gutteil hervorbringen würde. Erst wenn die richtigen Werte gefunden wurden, erfolgt ein weiterer Biegeversuch an der Maschine.

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