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Metav 2016 Neue Visi-Version vereinfacht Bedienung

| Redakteur: Stefanie Michel

Die neue Version der CAM-Software Visi richtet sich weiterhin vorrangig an den Werkzeug- und Formenbau und will mit einer aktualisierten Benutzeroberfläche sowie vielen neuen Funktionen punkten.

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Die Version Visi 2016 R1 soll über wesentliche Neuerungen in CAD, Mould, Progress und in der CAM-Funktionalität verfügen.
Die Version Visi 2016 R1 soll über wesentliche Neuerungen in CAD, Mould, Progress und in der CAM-Funktionalität verfügen.
(Bild: Mecadat )

Mecadat präsentiert die neue Version Visi 2016 R1, die über wesentliche Neuerungen in CAD, Mould, Progress und in der CAM-Funktionalität verfügen soll. Laut Hersteller umfassen die wichtigsten grafischen Verbesserungen eine aktualisierte Benutzeroberfläche mit schnelleren Zugriffsmöglichkeiten auf Befehle, kontextbezogene Icon-Kombinationen auf dem Maus-Cursor zur Reduzierung der Mausbewegungen am Bildschirm, eine verbesserte Darstellung von verdeckten Kanten sowie eine Geometrieauswahl mit Freihandkurve. Darüber hinaus sind die Schnittstellen aktualisiert worden, sodass nun auch Inventor 2016 unterstützt wird. Des Weiteren kann jetzt die Layerstruktur aus NX-Dateien gelesen werden und aus Catia V5 können CAM-Informationen von Bohrungen gelesen und in Visi CAM-Attribute umgewandelt werden.

Vereinfachungen im CAD auch für Mould und Progress

Zu den bedeutendsten CAD-Entwicklungen sollen signifikante Verbesserungen beim Punktfang, 2D-Skizzieren und bei der Assoziativität von 3D-Bemaßungen sowie einige Verbesserungen in der Zeichnungserstellung gehören. In Visi Mould wurde das Kühlungsmodul verbessert und das Management der Kanäle vereinfacht. Weitere Optimierungen betreffen ein neues Feature zum Anbringen von Schmiernuten an Bauteilen und ein überarbeitetes Datenbank-Tool zur einfacheren Verwaltung und Editierung der 3D-Normteilbibliotheken.

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Für Anwender aus dem Bereich des Blechwerkzeugbaus bietet Visi Progress nun eine einfachere Teileänderung im 3D-Methodenplan, die Möglichkeit mehrere Streifenlayouts einfacher in einem Projekt handhaben zu können und ein Abbildkonzept im Stempelmanagement. So können identische Stempel zu Gruppen zusammengefasst werden und eine Änderung eines Stempels aktualisiert automatisch die anderen Stempel der Gruppe.

Verbesserungen beim Fräsen und Draherodieren

Darüber hinaus sind in Visi 2016 R1 wesentliche Verbesserungen im Bereich CAM integriert – sowohl im 2D- und 3D-Fräsen als auch im Drahterodieren. Die wichtigsten Entwicklungen im 2D-Fräsen sind

  • eine höhere Berechnungsgeschwindigkeit (speziell bei komplexen Geometriemustern)
  • reduzierte An- und Abfahrbewegungen beim Taschenfräsen durch einen neuen Verkettungsalgorithmus
  • neue Optionen zum Finalisieren von Zig-Zag-Fräswegen.

Im 3D-Fräsen wurde die Benutzeroberfläche vereinfacht, sodass Werkstück, Rohteile und Flächenlisten leichter gehandhabt werden können. Die aktualisierte CAM-Engine sorgt für eine bessere Speicherverwaltung und eine optimierte Leistung, da einzelne Werkzeugweg-Berechnungen nun durch das Multithreading in mehrere parallele Berechnungen aufgeteilt werden können, was die Gesamtberechnungszeit stark reduziert. Dies wird von der CAM-Engine automatisch gesteuert.

Die Neuentwicklungen im Bereich Drahterosion umfassen eine 64-bit-Unterstützung, verbesserte und genauere Offsetmöglichkeiten beim 4-Achsen Programmieren und die Optimierung der Erkennung von konischen Features. Außerdem wurde im CAM-Bereich die Bedienoberfläche in der kinematischen Simulation optimiert, der Vergleich vom Fertigteil zum aktuellen Fräsmodell verbessert sowie eine neue Werkzeugweganalyse integriert.

Mecadat auf der Metav 2016: Halle 15, Stand F19

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