Yamazaki Mazak Neueinsteiger in die Laserbearbeitung haben es ziemlich einfach

Redakteur: Dietmar Kuhn

Die neue Optiplex Nexus 3015 von Yamazaki Mazak wurde speziell für Neueinsteiger in die Lasertechnik konzipiert, die sich zwar für den Einsatz von Laserschneidmaschinen in der Fertigung entschieden haben, aber noch keinerlei Erfahrungen damit aufweisen können. Solchen Anwendern geht es in der Regel vor allem um schnelle Montage, Einrichtung und Programmierung.

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Die Yamazaki Mazak Optiplex Nexus 3015 – konzipiert für alle Anwender, die erstmalig Lasermaschinen für ihre Fertigung einsetzen möchten.
Die Yamazaki Mazak Optiplex Nexus 3015 – konzipiert für alle Anwender, die erstmalig Lasermaschinen für ihre Fertigung einsetzen möchten.
(Bild: Mazak)

Bei dieser neuen Maschine handelt es sich um eine CO2-Laserschneidmaschine mit einer Leistung von 2,5 kW, die vor allem durch ihre kompakten Abmessungen hervorsticht. Im Vergleich zu anderen Maschinen dieser Leistungsklasse kommt sie mit 10 % weniger Platz aus und eignet sich damit auch für kleinste Werkstätten. Der kompakte Aufbau der Maschine wird durch die extrem günstige Anordnung des Laserresonators oberhalb des Schaltschranks erzielt – eine konstruktive Lösung, die absolut revolutionär ist. Die Kompaktheit geht aber in keiner Weise zu Lasten des Arbeitstisches, der mit 3050 mm × 1525 mm genauso groß ist wie der Tisch an vergleichbaren Maschinen der Mitbewerber.

Die Maschine lässt sich ganz einfach über die CNC-Steuerung Mazatrol Preview 3 programmieren, der Anwender benötigt also keinerlei CAD-/CAM-Software. Ein Merkmal, das für Neulinge auf dem Gebiet der Lasermaschinen entscheidend ist, ist die Ausstattung der Preview 3 mit einer einfachen Geometriemodellfunktion, anhand derer unerfahrene Bediener einfache geometrische Formen und Konturen programmieren und bearbeiten können. Sämtliche Bearbeitungsparameter werden dabei automatisch definiert.

Die Opriplex Nexus 3015 ist darüber hinaus mit Laser-Synchronsteuerung für zusätzliche Kontrolle während der Eckenbearbeitung dicken Materials ausgestattet. Synchronsteuerung bedeutet, dass die wichtigen Schneidparameter wie Beschleunigung, Verzögerung, Schneidmodus und Gasdruck in Abhängigkeit von den Eckenwinkeln justiert werden können, was die Schnittgüte insgesamt noch weiter verbessert.

Auch wenn die Optiplex Nexus 3015 als Einsteigermodell konzipiert ist, verfügt sie doch über eine ganze Reihe von Funktionen, die auf hohe Wertschöpfung abzielen. Wegen der automatischen Einrichtung werden Umrüstzeiten enorm verkürzt, gleichzeitig wird aber auch das Risiko von Bedienfehlern vermindert. Vor diesem Hintergrund wurden wichtige Arbeitsschritte wie Düsenwechsel, Fokuslagenmessung und -verstellung und Höhenfindung automatisiert.

Darüber hinaus sorgt die automatische Spaltkalibrierung während des Schneidprozesses für die Beibehaltung stets des gleichen Abstands zwischen Düse und Blech, während die automatische Fokuslagenverstellung dafür sorgt, dass der Fokuspunkt in Abhängigkeit von Änderungen an der Linse justiert und damit stets die richtige Fokuslage für das jeweils zu schneidende Material und die betreffende Materialstärke gewährleistet wird.

Die Optiplex Nexus 3015 verfügt überdies über eine ganze Reihe an intelligenten Funktionen, darunter Einsticherkennung, Linsenüberwachung, Abbrennsensor und Plasmasensor. Zudem kann die Maschine einfach um Optionen erweitert werden, die die Kombination mit einem Palettenwechsler bzw. die Einbindung in ein FMS ermöglichen.

Laut Mazak spielen für „Laser-Neulinge“ typischerweise fünf Kriterien bei der Wahl einer Neumaschine eine bedeutende Rolle: Preis, Platzbedarf, Bedienerfreundlichkeit, Optiplex Nexus 3015 erfüllt all diese Kriterien – der Anwender erhält eine kompakte, zuverlässige und einfach zu programmierende Maschine, die sich schnell aufstellen und problemlos in ein FMS oder ein anderes Automatisierungssystem integrieren lässt.

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