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„career international(me)“

Neues Bewerberportal hat Fachkräfte aus Mittel- und Osteuropa im Visier

| Redakteur: Jürgen Schreier

Im Bemühen, dem drohenden Fachkräftemangel in Bayern wirksam zu begegnen, haben der VBW – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände Bayme VBM ein Internet-Bewerberportal gestartet, das sich speziell an Fachkräfte in Polen, Ungarn, Tschechien und der Slowakei richtet.

Bernhard Brossardt, VBW: "Wir sind zuversichtlich, in den genannten vier Ländern auf gute Resonanz zu stoßen. Denn die bayerische M+E-Industrie ist für Ingenieure und andere MINT-Fachkräfte aus diesen Ländern sehr attraktiv." (Bild: VBW)
Bernhard Brossardt, VBW: "Wir sind zuversichtlich, in den genannten vier Ländern auf gute Resonanz zu stoßen. Denn die bayerische M+E-Industrie ist für Ingenieure und andere MINT-Fachkräfte aus diesen Ländern sehr attraktiv." (Bild: VBW)

„Wir leisten damit einen Beitrag zur Fachkräftesicherung für unsere bayerischen Unternehmen“, erklärte Bayme-VBM-VBW-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt bei der Vorstellung des Modellprojekts „career international(me)“. Das Projekt ist Teil der Initiative „Wir für Bayern – Aktionsprogramm Fachkräftesicherung“.

Fachkräftemangel wird zur ernsten Bedrohung

Studienergebnisse zeigen, dass in Bayern bereits in vier Jahren, also in 2015, 520.000 Arbeitskräfte fehlen werden. Diese Zahl wird sich bis 2030 auf 1,1 Mio. sogar noch erhöhen. Gerade in der Metall- und Elektroindustrie versteht man diesen Arbeitskräftemangel als ernste Bedrohung. Bis 2015 werden voraussichtlich rund 25.000 Stellen für Ingenieure und Naturwissenschaftler in Bayern nicht zu besetzen sein.

Um diesem Problem ganz konkret und praktisch zu Leibe zu rücken, haben VBW und Bayme ein umfängliches Programm „Wir für Bayern – Aktionsprogramm Fachkräftesicherung“ ins Leben gerufen. Dahinter verbergen sich fünf übergreifende Handlungsfelder, die dem Fachkräftemangel wirksam begegnen sollen.

Fünf Handlungsfelder gegen Facharbeitermangel

So will man die Beschäftigungschancen von Arbeitslosen und von Arbeitslosigkeit bedrohten Arbeitnehmern durch intensivierte Arbeitsvermittlung und einer gezielten Qualifizierung verbessern. Ein weiteres Feld zielt auf die Erhöhung der Erwerbsbeteiligung insbesondere bei Frauen.

Dabei geht es um eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, aber auch um die gezielte Heranführung von Frauen und Mädchen an technische Berufe.

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