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Umformsimulation

Neues Konzept ermöglicht halbautomatische Evaluation von Umformergebnissen

| Autor/ Redakteur: Stefanie Michel / Stefanie Michel

Der Softwarehersteller Autoform Engineering hat ein neues Konzept für die Auslegung von Umformprozessen entwickelt. Das sogenannte Issues-Konzept erlaubt die halbautomatische Evaluation von Simulationsergebnissen, sodass Ingenieure ihre Prozessauslegung systematisch und mit geringerem Zeitaufwand verbessern können.

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Die Software Autoform plus R4 AutoFormplus R4 überprüft alle Bereiche des simulierten Umformteils und führt Anwender zu kritischen Stellen.
Die Software Autoform plus R4 AutoFormplus R4 überprüft alle Bereiche des simulierten Umformteils und führt Anwender zu kritischen Stellen.
( Bild: Autoform )

Das neu entwickelte Konzept für die Auslegung von Umformprozessen ist vollständig in die Software Autoform plus R4 integriert. So können sich die Ingenieure auf die wichtigsten Kriterien für die Bauteilqualität konzentrieren und die Prozessparameter hinsichtlich eines besseren Prozesses auf einfache Weise anpassen. Jeder einzelne Bereich des simulierten Umformteils wird überprüft. Sobald eine Resultatvariable die geforderten Toleranzen nicht erfüllt oder die definierten Grenzen überschreitet, wird ein entsprechender Issue erstellt. Dieser entspricht der Kombination von mehreren Resultatvariablen und ihren Toleranzen und Grenzen.

Software macht auch kritische Bereiche in Blechumformung aufmerksam

Autoform plus R4 vereinfacht und beschleunigt die Identifikation von umformspezifischen Issues, deren Typen und deren Position. Der Anwender wird schrittweise zu denjenigen Stellen geführt, die kritisch sind und einer genaueren Betrachtung bedürfen. Damit lassen sich mögliche Fehlinterpretationen und das Übersehen von kritischen Bereichen vermeiden. Verschiedene Farben und Symbole sind für jede der sechs Issues verfügbar. Dazu gehören Risse, Falten, Einzüge, Rückfederung, Oberfläche und spezifische Produkteigenschaften wie zum Beispiel die Festigkeit. Alle identifizierten Issues werden für die nächste Simulation gespeichert. Nachdem die Prozessparameter angepasst sind und eine neue Simulation gestartet wurde, zeigen die Issues, ob sich die Auslegung des Umformprozesses und damit die Bauteilqualität verbessert hat. Der Fortschritt an ursprünglich identifizierten Issues kann rückverfolgt und durch synchronisierten Mehrfachansichten schnell verglichen werden.

Dr. Markus Thomma, Corporate Marketing Director von Autoform Engineering, erläutert: „Mit diesem neuen Konzept, das die halbautomatische Evaluation von Ergebnissen ermöglicht, bleiben wir in Einklang zu den Bedürfnissen unserer Kunden und bieten ihnen einen neuen und effektiven Zugang zur systematischen Verbesserung ihrer Prozessauslegung an.”

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