PLM Neues Windchill-Release vereinfacht die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben

Redakteur: Stefanie Michel

Mit der Version 10.2 von PTC Windchill können Fertigungsunternehmen laut PTC ihre Produktivität steigern und neue Gesetzesanforderungen effizienter umsetzen. Dazu gehört das Regelwerk Unique Device Identification (UDI) sowie die Gesetzgebung bezüglich der Mineraliengewinnung.

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„Konfliktmineralien“, wie Gold, Tantal, Wolfram oder Zinn, werden vor allem in der Elektronikfertigung, aber auch für Steckverbinder, Kondensatoren, Lötmittel und vielem mehr eingesetzt. Windchill untertützt bei der Einhaltung der Gesetze.
„Konfliktmineralien“, wie Gold, Tantal, Wolfram oder Zinn, werden vor allem in der Elektronikfertigung, aber auch für Steckverbinder, Kondensatoren, Lötmittel und vielem mehr eingesetzt. Windchill untertützt bei der Einhaltung der Gesetze.
(Bild: PTC)

In der aktuellen Version von PTC Windchill, dem PLM-System von PTC, sind Funktionen integriert, die es dem Konstrukteur erleichtern, neue gesetzliche Vorgaben einzuhalten. So steht beispielsweise mit PTC UDI ist eine vorkonfigurierte Technologie-Lösung, die "out-of-the-box" für das gesamte Management und die Nachvollziehbarkeit der UDI-Daten sorgt und auch zukünftigen gesetzlichen Vorgaben und Änderungen in der Produktentwicklung gewachsen ist. UDI steht für das FDA-Regelwerk Unique Device Identification, das 2014 in Kraft trat. Dafür benötigen Anbieter von Medizintechnik eine Lösung, die den Aufwand zur Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen reduziert. Das Regelwerk sieht vor, dass jedem einzelnen Produkt, jeder Produktversion und -konfiguration eine UDI zugewiesen und an prominenter Stelle angebracht werden muss.

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UDI-Daten in Windchill einfach verwalten

Eine UDI-gerechte Beschriftung stellt Medizintechnik-Hersteller vor die Herausforderung, eine Vielzahl von Daten für eine UDI-gerechte Einreichung handhaben zu müssen – und das für jedes einzelne Produkt, jede individuelle Produktversion sowie alle Varianten, Konfigurationen und Konfektionierungen.

Die Lösung von PTC umfasst:

  • Beschaffung und Administration aller relevanten UDI-Daten aus verschiedenen Datenquellen
  • Automatisierung des Einreichprozesses mit Hilfe vordefinierter Review- und Genehmigungsworkflows sowie Algorithmen zur Validierung der Daten vor der Einreichung, die denen der FDA entsprechen
  • Rationalisierte Verwaltung der UDI-Daten und Handhabung von Produktversionen und -varianten sowie Abdeckung von zukünftigen regulatorischen Anforderungen der FDA und anderer globaler Organisationen

PTC Windchill 10.2 bietet darüber hinaus zahlreiche qualitätsbezogene Funktionen, die für schnellere Problemlösungen sorgen. Dazu gehört die engere Integration mit leistungsfähigen Qualitätsanalysewerkzeugen und Änderungsmanagement-Prozessen. So kann zu einem frühen Zeitpunkt Einfluss auf die Produktqualität genommen werden, was das Risiko für teure Überarbeitungen und Probleme beim Kunden reduziert.

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