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Fraunhofer-Gesellschaft Neugründung: Verbund für Innovationsforschung

| Redakteur: Beate Christmann

Im neuen Verbund für Innovationsforschung organisiert die Fraunhofer-Gesellschaft vier ihrer Institute und damit über 500 Mitarbeiter mit dem Ziel, den forschungs-, technologie- und innovationspolitischen Dialog mit Wirtschaft, Politik und Gesellschaft weiter zu vertiefen. Schwerpunkt ist die sozioökonomische und soziotechnische Forschung.

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Zukunft gestalten: Das Zentrum für Virtuelles Engineering ZVE ist Hauptsitz des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation, einem Gründungsmitgleid des neuen Fraunhofer-Verbunds Innovationsforschung.
Zukunft gestalten: Das Zentrum für Virtuelles Engineering ZVE ist Hauptsitz des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation, einem Gründungsmitgleid des neuen Fraunhofer-Verbunds Innovationsforschung.
(Bild: Christian Richters, Fraunhofer-IAO, UNStudio, Asplan)

Zum 1. Juli 2017 hat ein der neue Fraunhofer-Verbund Innovationsforschung seine Arbeit aufgenommen. Mt ihm will die Fraunhofer-Gesellschaft ihre Rolle im forschungs-, technologie- und innovationspolitischen Dialog mit Wirtschaft, Politik und Gesellschaft weiter stärken.

Erforschung und Begleitung von Innovationsprozessen

„Durch die Gründung des neuen Verbunds möchte die Fraunhofer-Gesellschaft ihre Rolle auf dem Gebiet der Erforschung und Begleitung von Innovationsprozessen und der sie bestimmenden technologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen weiter ausbauen“, betont Verbundvorsitzender Prof. Wilhelm Bauer, zugleich Leiter des Fraunhofer IAO.

Der Verbund besteht zunächst aus vier Forschungseinrichtungen mit über 500 Mitarbeitern: Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in Stuttgart, das Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie IMW in Leipzig, das Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen INT in Euskirchen und das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI in Karlsruhe.

Bearbeitung zukunftsrelevanter Themenfelder

Die Neugründung versteht sich als Plattform für technikbezogene Zukunftsfragen mit Systemrelevanz. In dieser Funktion soll der Verbund eine entscheidende Maßnahme der neu gestarteten Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland (FMD) flankieren: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Ausstattung mit modernsten Geräten und Anlagen in elf Fraunhofer- und zwei Leibniz-Instituten mit rund 350 Mio. Euro, um technologische Fähigkeiten für zukunftsrelevante Themenfelder in einem gemeinsamen Technologiepool zusammenzuführen.

Technologische Wandlungsprozesse wie die Digitalisierung lassen verschiedenste Lebens-, Erfahrungs- und Arbeitswelten miteinander verschmelzen. Sie eröffnen neue Gestaltungsmöglichkeiten, gehen aber auch einher mit grundlegenden Veränderungsprozessen. Gerade die rasanten Entwicklungen rund um die digitale Transformation werfen drängende Fragen für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft auf. Diese erfordern mitunter rasches Handeln, damit die politischen Rahmenbedingungen mit der technologischen Entwicklung Schritt halten können.

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