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Quantencomputing Nicht vergessen! Technologietag Leichtbau Innovation Camp 2020

Redakteur: Peter Königsreuther

Am 9. November spricht der IBM-Geschäftsführer Dirk Wittkopp über das Thema Quantencomputing für die Leichtbau-Materialentwicklung der Zukunft, wie die Leichtbau BW GmbH informiert.

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Dirk Wittkopp von IBM mahnt in Sachen Quantencomputing: „Get ready! Es ist Zeit, sich mit Quantencomputing auseinanderzusetzen und das Potenzial daraus für sich zu entdecken!“
Dirk Wittkopp von IBM mahnt in Sachen Quantencomputing: „Get ready! Es ist Zeit, sich mit Quantencomputing auseinanderzusetzen und das Potenzial daraus für sich zu entdecken!“
(Bild: IBM / I. Strohbücker)

Das Quantencomputing gilt als Schlüsseltechnologie. Zum Beispiel sollen sich damit ganz neue Möglichkeiten in Sachen Materialdesign und -berechnung Das ist der Grund, warum im Rahmen des Technologietag Leichtbau Innovation Camp 2020 (ein digital stattfindender Kongress) mehr darüber berichtet werden soll. Kein Geringerer als Dirk Wittkopp, Geschäftsführer des deutschen IBM-Forschungs- und Entwicklungszentrums wird die Keynote übernehmen. Wittkopp gibt hier schon mal auf Nachfrage der Leichtbau-BW erste Einblicke in diese Zukunftstechnologie:

Das macht den Quantencomputer aus:

Mit dem PC im Büro ließe sich ein Quantencomputer kaum vergleichen. In der klassischen Informatik rechnet man mit Bits. „Wir bauen Transistoren oder winzige Schalter, die sich an- und ausschalten, um die Zustände 0 und 1 darzustellen. So speichern wir Informationen und führen Berechnungen durch. In der Quanteninformatik arbeiten wir mit Quantenbits, kurz Qubits. Aufgrund der Natur der Quantenmechanik kann ein Qubit entweder in einem Zustand 0 oder einem Zustand 1 sein - oder eben beides gleichzeitig. Das wird als Superposition bezeichnet. Die Überlagerung zusammen mit einer anderen Quanteneigenschaft, der sogenannten Verschränkung, ermöglicht uns Korrelationen und das Lösen von mathematischen Problemen, die weit über das hinausgehen, was bei klassischen Computern möglich ist, weil sie einfach zu rechenintensiv sind“, erklärt Wittkopp. In Sachen Leichtbau sieht der Experte ein Anwendungsfeld bei Optimierungsproblemen, wenn es um komplexe Abläufe in der Produktion oder der Lieferkette geht. Ein weiteres mögliches Einsatzgebiet sind Simulationen, die bei der Materialkunde und der Entwicklung neuer Werkstoffe oft den Durchbruch bringen.

Das haben Unternehmen vom Quantencomputing:

„Man kann sie bereits heute nutzen. Wir haben zum Beispiel die IBM Quantum Experience Plattform im Web eingerichtet, auf der jeder mit ein wenig Wissen über Quantentechnologie eigene Experimente und Berechnungen durchführen oder Algorithmen testen kann. Damit möchten wir Quantencomputing vom wissenschaftlichen Elfenbeinturm holen“, informiert Wittkopp. Deshalb könne er nur appellieren: „Get ready! Die Zeit ist reif, sich mit Quantencomputing auseinanderzusetzen und das Potenzial dieser Technologe für sich zu entdecken.“

Wer nicht mehr lange warten, und gerne mehr über die Vorzüge des Quantencomputing erfahren möchte, sollte sich gleich hier zum Technologietag anmelden.

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