Normkonforme Metallzugversuche im automatischen 24-h-Betrieb

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Volker Peschke, Geschäftsführer der Hegewald & Peschke GmbH, erklärt: „Im Vergleich zu herkömmlichen Ansatzdehnungsaufnehmern arbeiten wir bewusst mit berührungslosen Dehnungsmessgeräten, denn diese sind verschleißfrei. Zudem kann so die Dehnungsverteilung bestimmt werden. Sie wird derzeit bei einem namhaften deutschen Qualitätsstahlhersteller getestet.“

Die Probenzuführung erfolgt über Probenregale. Dort können bis zu 80 Flach- und etwa 110 Rundproben hinterlegt werden. Eine Neubestückung der Regale ist je nach Prüfaufkommen in der Regel alle 8 h notwendig und erfolgt über einzelne Schubkästen. Diese können separat entnommen und neu befüllt werden, ohne dabei den Prüfvorgang zu unterbrechen. Bei Bedarf arbeitet die Prüfanlage vollkommen automatisch und ohne weitere manuelle Eingriffe im 24-h-Betrieb.

Alle für den Prüfvorgang notwendigen Handling-Aufgaben werden von einem automatisch arbeitenden Sechs-Achs-Roboter übernommen. Die zerstörten Proben sowie Ausschuss werden in einem separaten Kasten abgelegt.

Die Zugprüfmaschine Inspekt 400 KN im Detail

Das Herzstück der Anlage ist die Inspekt 400 KN. Die elektromechanischen Universalprüfmaschinen der Baureihe Inspekt wurden von Hegewald & Peschke besonders für den Einsatz in der Metall- und Baustoffindustrie konzipiert. Der Prüfrahmen zeichnet sich durch eine sehr steife und robuste Rahmenkonstruktion aus und ist damit auch im Dreischichtbetrieb sehr verschleißarm.

Doppelseitige hydraulische Spannzeuge stellen eine exakte Positionierung der Prüflinge sicher, denn die Proben können gleichmäßig von beiden Seiten angefahren werden. Optische Sensoren überwachen den Spannvorgang und verhindern Fehlstellungen.

Berührungslos dehnungsgeregelter Metallzugversuch nach DIN 6892-1

Ist die Probe eingespannt, beginnt der berührungslos dehnungsgeregelte Metallzugversuch nach DIN 6892-1. Alle innerhalb der Norm geforderten Resultate können ermittelt werden. Das Prüfpersonal kann die Ergebnisse der Versuche bei Bedarf in Echtzeit am angeschlossenen Terminal verfolgen. Je nach Prüfanforderung stehen verschiedene Ausgabemasken zur Verfügung. Die ermittelten Resultate werden automatisiert an einen Host-Rechner übertragen und dort verwaltet. Die Prüfergebnisse können direkt mit einem ERP-System gekoppelt und kundenspezifisch ausgelesen werden.

Die Prüfanlage erfüllt alle aktuellen sicherheitstechnischen Standards gemäß der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG sowie der EMV-Richtline 2004/108/ES. Herauszustellen ist in diesem Zusammenhang das besondere Sicherheitsprogramm des Industrieroboters „Safe Operation“.

Diese Technik macht mechanische Achsbereichsüberwachungen überflüssig und verhindert zudem, dass der Roboter aus seinem definiertem Arbeitsraum ausbrechen kann. Das Prüfzentrum bietet ein Maximum an Sicherheit für Betriebsumgebung und Personal.

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