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Öko-Faserlaser schneidet auch schwierige Materialien wirtschaftlich

| Redakteur: Peter Königsreuther

Amada habe die bisherigen Grenzen der Laserschneidtechnik durchstoßen, verkündet der Spezialist für Blechbearbeitungsmaschinen. Der Faserlaser FOL-3015 AJ könne selbst schwer beherrschbare Werkstoffe mit hoher Effizienz schneiden. Darunter Materialien wie Kupfer, Messing und auch Titan. Sein kompaktes Baukonzept benötigt außerdem wenig Platz, wie das Unternehmen auf der EMO Hannover 2011 zeigt.

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Der Faserlaser FOL-3015 AJ eignet sich für viele Materialien. Sogar Titan lässt sich schneiden. Bild: Amada
Der Faserlaser FOL-3015 AJ eignet sich für viele Materialien. Sogar Titan lässt sich schneiden. Bild: Amada
( Archiv: Vogel Business Media )

Das Herzstück der Laseranlage bilde der Resonator, der ein Laserlicht erzeuge, dessen Wellenlänge nur ein Zehntel des von Gaslasern emittierten Lichtes habe. Deswegen ließe sich das Laserlicht beim FOL nahezu verlustfrei, über größere Distanzen, in Lichtleiter einkoppeln.

Faserlaser kommt ohne interne Optiken aus

Der Vorteil: Der Resonator könne individuell nach Kundenbedarf angeordnet werden, was zur Bauraumverkleinerung führe. Interne Optiken seien nicht nötig und somit reduziere sich der Wartungsaufwand.

Betont wird das spezielle Leistungsspektrum. Durch die Verwendung von mehreren Lasermodulen können bei 1 mm dickem Edelstahlblech Bearbeitungsgeschwindigkeiten von etwa 60 m/min erreicht werden, erläutert der Aussteller. Ein Laser im oberen Leistungssegment entfalte um die 4 kW Leistung.

Faserlaser mit energieeffizientem Stand-by-Betrieb

Der Laser komme ohne Warmlaufphase aus und die Energieaufnahme im Stand-by-Betrieb sei deutlich geringer als bei anderen Systemen. Das schone Ressourcen und senke die Betriebskosten merklich.

Amada auf der EMO Hannover 2011: Halle 17, Stand C16

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