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OEM-Freigabe für torsionales Ultraschallschweißverfahren

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Soniqtwist erzielt Schweißungen, die die Festigkeitsanforderungen von 250 bis 450 Newton sicher erfüllen. Dabei dringt die Sonotrode nicht in das Untermaterial des Stoßfängers ein, sondern überträgt die Schwingungsenergie durch das zu schweißende Bauteil hindurch in die Trennebene hinein. Schweißen auf Overspray ist möglich, die beim Kleben nötige Sorgfaltspflicht für eine saubere Oberfläche entfällt. Der Fügevorgang, der auch als Reibschweißen auf Ultraschallbasis bezeichnet wird, reduziert die eingebrachte Wärme und somit auch Nachschwindungseffekte auf ein Minimum. So lassen sich abzeichnungsfreie Verbindungen auch bei dünnwandigen ClassA Stoßfängern (zum Beispiel < 2,8mm) erreichen.

Schnell, zuverlässig, vollautomatisch

Die Schweißzeit ist dabei mit 200-300 Millisekunden extrem gering und ermöglicht eine hohe Anzahl Schweißungen mit wenigen Generatoren. Weil Kühl- und Haltezeiten entfallen, ist auch die Zyklusszeit mit unter einer Sekunde sehr kurz. Das ist für die Automotivebranche enorm wichtig. Und so kann das Verfahren vollautomatisch, wiederholgenau und prozesssicher in so genannten Multi-Point-Anlagen ablaufen, die mit mehreren Vorschubeinheiten bestückt sind.

Willkommener Nebeneffekt: Werden die Sensorhalter mit Soniqtwist eingeschweißt, kann die Materialdicke der Stoßfänger um über 20 % dünner gehalten werden. Das spart einerseits Gewicht, was wiederum den CO2-Ausstoß verringert. So leistet Soniqtwist auch einen wichtigen Beitrag zur Einhaltung der entsprechenden Abgasnormen. Andererseits reduzieren die geringeren Wanddicken den Materialbedarf aber auch die Zyklusszeit beim Spritzgießen der Stoßfänger.

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