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STM / Maximator Jet

Österreichische Vertretung auf der Triennale in Mailand

| Redakteur: Frauke Finus

Anfang Juli ist STM Stein-Moser im Rahmen der Expo 2015 in der Sonderaustellung Austrian Design Explosion für einen 3D-Schneidkopf gewürdigt worden. Der High Tech-Schneidkopf STM3D überzeugt optisch durch skulpturale Ästhetik und technisch durch bisher einzigartige Leistungsmerkmale. Der für das Wasserschneiden entwickelte Schneidkopf macht erstmals paralleles 2D- und 3D-Wasserstrahlschneiden auf Basis ein und derselben Software möglich.

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Der 3D-Schneidkopf STM3D von STM ist im Rahmen der Austrian Design Explosion während der EXPO 2015 im Triennale Museum als eine der Ikonen des österreichischen Designs zu sehen.
Der 3D-Schneidkopf STM3D von STM ist im Rahmen der Austrian Design Explosion während der EXPO 2015 im Triennale Museum als eine der Ikonen des österreichischen Designs zu sehen.
( Bild: Phormolog / Sebastian Bauschke )

Der Schneidkopf bewältigt Schräglagen bis 68° und arbeitet bis zu Drücken von 6000 Bar rentabel. Um dieser und anderen österreichischen Innovationen ein Denkmal zu setzen hat Außenwirtschaft Austria die Ausstellung Austrian Design Explosion konzipiert, die im Mailänder Triennale-Museum, einer der renommiertesten Designinstitutionen der Welt, präsentiert wird. Die Ausstellung zeigt Werke von 120 österreichischen Unternehmen und Kreativen, die Im Zeitraum zwischen industrieller Revolution und digitalem Zeitalter Maßstäbe gesetzt haben. Die Ausstellung wurde im Rahmen des Österreich-Tages auf der EXPO vom österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer persönlich eröffnet. „Für uns ist es nicht nur eine besondere Ehre, unsere Entwicklung stellvertretend für Österreichs Kreativszene vorstellen zu dürfen.“ erklärt STM-Geschäftsführer Jürgen Moser, „Wir freuen uns auch, einmal einem breiten Publikum eine Idee zu vermitteln wie zeitgemäß Wasser als Trennverfahren ist.“

3D-Wasserstrahlschneiden wird durch den 3D-Schneidkopf STM3D wirtschaftlicher. STM bietet eine Software dafür, sodass das 3D-Schneiden vielseitiger, präziser und vor allem kosteneffizienter wird. Er macht erstmals reibungsloses, schnelles und obendrein paralleles 2D- und 3D-Wasserstrahlschneiden mit und ohne Abrasiv auf Basis ein und derselben Software möglich. Zudem ist damit auch ein 6-Achs-Roboter problemlos in die Portalanlage integrierbar und über ein und dieselbe Software steuerbar. Dafür sorgt ein an der Frontseite der Maschinenbrücke montiertes 2-Achsen-Drehgelenk, das eine Schwenkbewegung in alle Richtungen ermöglicht und damit sämtliche 5-Achs-Schneidaufgaben möglich macht. Der STM3D dreht sehr schnell durch den Tool Center Point, dadurch sind keine Ausgleichsbewegungen bei Winkelveränderungen mehr nötig, und Schnitte mit Reinwasser und Abrasiv werden deutlich beschleunigt. Und das bei einer 5-Achs-Kinematik, die einen Fasenschnitt und damit erhöhte Präzision an der Schnittkante möglich macht. Schneidventile, Fokus, Mischkammer und Wasserdüsen sind gleichermaßen für 2- und 3D-Fertigung geeignet. Damit fallen die Kosten für 3D-Schnitte bei STM nach Unternehmensangaben mit 25 Euro pro Schneidstunde nicht höher als bei 2D-Schnitten aus.

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