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Bomar auf der AMB 2018 Optimiertes Bandsägesystem mit durchgängiger Rollenbahn

| Redakteur: Peter Königsreuther

Die automatische Bandsäge Proline 420.350 ANC wurde von Bomar, wie es heißt, komplett überarbeitet. Sie biete jetzt unter anderem eine durchgehende Rollenbahn und könne optional mit einem Vertikalspannsystem ausgerüstet werden. In Halle 8 am Stand C23.

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Die komplett überarbeitete, automatische 2-Säulen-Bandsäge Proline 42.350 von Bomar wird im Rahmen der AMB 2018 als Highlight geführt. Besonders hebt der Aussteller die durchgehende Rollenbahn hervor sowie ein Vertikalspannsystem. Halle 8 am Stand C23.
Die komplett überarbeitete, automatische 2-Säulen-Bandsäge Proline 42.350 von Bomar wird im Rahmen der AMB 2018 als Highlight geführt. Besonders hebt der Aussteller die durchgehende Rollenbahn hervor sowie ein Vertikalspannsystem. Halle 8 am Stand C23.
(Bild: Bomar)

Ohne manuellen Eingriff kann die komplette Länge des Vorschubs genutzt werden, wie Bomar weiter über die Anlage berichtet. Denn der Vorschub mit Linearführungen und die Integration eines Vorschubwagens sorgten für eine insoweit durchgehende Rollenbahn, dass das Material stets auf dem gleichen Transportniveau geführt werde. Darüber hinaus ist die Maschine jetzt kompakter und noch einfacher bei Wartungs- und Reinigungsarbeiten zu bedienen. Die Proline-Sägen werden laut Hersteller mit einer USB-Schnittstelle ausgestattet, sodass beispielsweise mit der Software „sawmanager“ generierte Zuschnittsdaten direkt an die Säge übertragen werden können.

Bandsäge trennt bis zu 350 mm dicke Werkstücke

Die Automaten der Proline-Serie sollen für den universellen Einsatz mit hoher Schnittleistung konzipiert sein. Sie verfügen über eine CNC und sind laut Hersteller mit dem Visual-Dialog-Steuerungssystem einfach zu bedienen. Diese automatischen Sägen positionieren hoch genau und sind außerdem in puncto Wiederholgenauigkeit sehr präzise, heißt es. Die robuste, 2-Säulen-Bandsäge könne für senkrechte Schnitte bis zu einem Materialdurchmesser von 350 mm genutzt werden. Ihr Sägearm wird dabei durch zwei robuste Säulen geführt. Die präzise dreiseitige Hartmetallführung des 34 mm hohen Sägebands und die synchron laufende Bürste, welche die Späne entfernt, gelten Voraussetzungen für eine besonders gute Schnittleistung. Der Vorschub des Materials, sein Aufnahme und der Vorschub des Sägebandarms in den Schnitt und zurück werde hydraulisch initiiert. Die maximale Länge eines Vorschubs betrage 600 mm.

Alle Bedienungselemente hat Bomar am frei positionierbaren Bedienpult platziert. Zur Dateneingabe dienten eine übersichtliche Folientastatur und ein Display. Die Programmierung erfolge in einzelnen Schritten, und der Benutzer behalte mit der Anzeige einzelner Abschnitte einen guten Überblick. Die Dialoge werden mit Klartextanzeigen unterstützt, so Bomar. Ist die Maschine in die manuelle Betriebsart umgeschaltet, können alle Funktionen getrennt betätigt werden, sagt der Hersteller.

Fester Sägearm macht produktiver

Die Materialaufnahme wird per Vollhubspannstöcken erledigt, heißt es. Die Maschine hat außerdem einen Frequenzwandler in sich, der die Einstellung der optimalen Geschwindigkeit des Sägebands in Bezug auf das zu schneidende Material stufenlos im Bereich von 20 bis 120 m/min ermögliche, was sowohl die Standzeit der Sägebänder als auch die Maschinenproduktivität erhöhe. Diese 2-Säulen-Bandsägen mit ihrer festen Sägearmposition erreichen im Vergleich zu Schwenkarmmaschinen kontruktionsbedingt deutlich kürzere Schnittzeiten (insbesondere bei Vollmaterial), betont Bomar.

Die Maschine ist für eine Antriebsleistung von 4 kW ausgelegt. Es ließen sich Rohre bis zu einem Durchmesser von 350 mm sowie Vierkantprofile von maximal 420 mm × 350 mm, 350 mm × 420 mm und 350 mm × 350 mm bearbeiten. Bei Vollmaterial könne die maximale Abmessung 250 mm betragen. Auch Bündel mit 420 mm × 175 mm könnten mithilfe eines optional erhältlichen Bündelspanners hydraulisch gespannt und gesägt werden.

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Viel Zubehör macht die Säge flexibel

Zur standardmäßigen Ausstattung gehört unter anderem auch eine automatische Schnittdruckregulierung des Sägebands (System ADFR – Automatic Down Feed Regulation). Auch stehen zur Zufuhr und Weiterleitung des Materials Rollenbahnensysteme zur Verfügung. Bei leichten und mittelschweren Materialien biete sich außerdem das System „T“ mit einer Tragfähigkeit von 600 kg/m an. Und bei schwereren Materialien das Handlingsystems „X“. Mit Modullängen von 2000 mm und 3000 mm ließen sich die Rollenbahnen flexibel in das Produktionsgeschehen integrieren. Durch die Erweiterung mit dem verfügbaren Zubehör könne die Schneideanlage je nach Kundenwunsch konfiguriert werden.

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