GOM Optische 3D-Messtechnik in der Qualitätssicherung reduziert Kosten

Autor / Redakteur: Stephanie Adolf / M.A. Frauke Finus

Bei der Blechumformung sind optimale Werkzeugerprobung, dynamische Analyse von Pressen und serienmäßige Produktionskontrolle wichtig für die Qualität des Produkts. Berührungsloses Messen entwickelt sich dabei zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Qualitätssicherung. Hier ist es wichtig, dass optische Messsysteme lückenlos ineinandergreifen.

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Zur Entwicklung eines funktionierenden Werkzeug-Layouts mit guten Wirkflächen ist für die erfolgreiche Simulation des Umformprozesses die genaue Kenntnis der Materialeigenschaften oder -kennwerte wichtig. GOM unterstützt diesen ersten grundlegenden Schritt eines jeden Produktzyklus mit der Ermittlung von zuverlässigen Blechkennwerten und liefert so die Grundlage für eine fundierte Prozessoptimierung.
Zur Entwicklung eines funktionierenden Werkzeug-Layouts mit guten Wirkflächen ist für die erfolgreiche Simulation des Umformprozesses die genaue Kenntnis der Materialeigenschaften oder -kennwerte wichtig. GOM unterstützt diesen ersten grundlegenden Schritt eines jeden Produktzyklus mit der Ermittlung von zuverlässigen Blechkennwerten und liefert so die Grundlage für eine fundierte Prozessoptimierung.
(Bild: GOM)

Berührungsloses Messen entwickelt sich zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Qualitätssicherung. Das gilt auch für die Blechumform-Industrie. Hier orientieren sich die vielseitigen optischen Analyseverfahren von GOM an den spezifischen Herstellungsabläufen und sorgen in allen Schritten für höhere Prozesssicherheit.

Für das Optimieren der Konstruktion von Blechwerkzeugen wird der Umformprozess in speziellen Simulationsprogrammen getestet. Falsche Eingangsparameter in der Simulation können dabei zur Herstellung schlecht ausgelegter Umformwerkzeuge führen, mit denen man die angestrebte Form des Blechteiles nicht erzeugen kann. Zur Entwicklung eines funktionierenden Werkzeug-Layouts mit guten Wirkflächen ist für die erfolgreiche Simulation des Umformprozesses die genaue Kenntnis der Materialeigenschaften oder -kennwerte wichtig. GOM unterstützt diesen ersten grundlegenden Schritt eines jeden Produktzyklus mit der Ermittlung von zuverlässigen Blechkennwerten und liefert so die Grundlage für eine fundierte Prozessoptimierung. Das Dehnungsmessen mit GOM-Sensoren ermittelt neben der Fließspannung auch die Grenzformänderungskurve (FLC) des vorliegenden Materials.

Eine vollflächige Form- und Maßanalyse ist machbar

So wird eine sichere Grundlage für die bauteilgerechte Konstruktion (CAD) und eine realistische Simulation (CAE) geschaffen. Wenn Artikel- und Werkzeuggeometrie freigegeben sind, geht es darum, möglichst schnell ein funktionierendes Werkzeug herzustellen. Bei der CNC-Fertigung von Werkzeugen aus Gussrohlingen ermöglicht die mobile 3D-Digitalisierung mit GOM-Systemen eine Reduktion der Maschinenlaufzeiten um bis zu 50 Prozent. Die Messung der tatsächlichen Rohlingskontur erlaubt sowohl die flächige Aufmaß-Kontrolle als auch die schnelle Ausrichtung auf der Fräsmaschine. Störkonturen werden frühzeitig erkannt, sodass Werkzeugbruch verhindert wird und die Fräsbahnen ohne zeitraubendes Luftfräsen optimal berechnet werden können.

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