Techday Seilroboter 2014 Ortsflexibel montieren mit Seilrobotern

Redakteur: Jürgen Schreier

Mehr Arbeitsraum, mehr Nutzlast, mehr Bewegungsdynamik: Seilroboter erfüllen hohe Anforderungen. Rund um die Stärken und Anwendungsfelder der innovativen Robotertechnik für Inspektion, Handhabung und Montage ging es beim „Techday Seilroboter“ am 27. Februar 2014 in Stuttgart.

Firma zum Thema

Konzept für einen zum Seilroboter erweiterten Kran.
Konzept für einen zum Seilroboter erweiterten Kran.
(Bild: Fraunhofer-IPK)

Seilroboter entstehen durch die Anwendung von Robotersteuerungen auf Krane mit mehreren Seilwinden. Sie übertreffen konventionelle Industrieroboter bezüglich Traglast und Größe des Arbeitsraums um ein bis zwei Größenordnungen, sind energieeffizient, kostengünstig und modular aufgebaut. Möglich sind damit ortsflexible Montagesysteme.

Extrem kurze Taktzeiten bei kleinen Nutzlasten möglich

Zudem lassen sich durch Seilroboter Produktions- und Handhabungsaufgaben automatisieren, die aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen nicht von herkömmlichen Robotern durchgeführt werden können. Bei kleinen Nutzlasten sind extrem kurze Taktzeiten möglich. Seile übertragen die Antriebskräfte nahezu verlustfrei auf die bewegliche Roboterplattform.

Bildergalerie

In der Fraunhofer-Allianz Atlas kooperieren die Fraunhofer-Institute IPK, IFF, IML unter der Projektleitung des Fraunhofer-IPA. Ziel ist es, die wesentlichen technischen Grundlagen für den produktiven Einsatz von Seilrobotern in der Industrie zu schaffen. Die Wissenschaftler beschäftigen sich damit, Kranwinden und Entwicklungswerkzeuge anzupassen sowie Robotersteuerungen für Seilroboter zu erweitern.

(ID:42568712)