VDMA Ostdeutscher Maschinenbau ungebremst auf Wachstumskurs

Redakteur: Ulrike Gloger

Berlin/Dresden (ug) – Der Maschinenbau in Ostdeutschland wächst weiter. „Die konjunkturelle Dynamik aus dem vergangenen Jahr findet zu Beginn des Jahres 2007 ihre ungebremste Fortsetzung”,

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Berlin/Dresden (ug) – Der Maschinenbau in Ostdeutschland wächst weiter. „Die konjunkturelle Dynamik aus dem vergangenen Jahr findet zu Beginn des Jahres 2007 ihre ungebremste Fortsetzung”, freute sich Reinhard Pätz, Geschäftsführer der Landesverbände Nordost und Sachsen-Thüringen im VDMA, bei der Vorstellung der Konjunkturumfrage der beiden VDMA-Landesverbände für das 1. Quartal 2007.

Unternehmen arbeiten im Bereich der Vollauslastung

Die durchschnittliche Kapazitätsauslastung lag bei 93%. „Für eine Vielzahl von Unternehmen nimmt die Herausforderung zu, die Aufträge termingerecht abzuwickeln, zumal es immer häufiger zu Lieferverzögerungen im Material- und Komponentenbereich kommt“, sagte Pätz. Die durchschnittliche Reichweite des Auftragsbestandes lag im Vergleich zum Vorquartal unverändert bei 4,5 Monaten.

Gleichzeitig berichteten über 48% der Unternehmen, dass sich ihr Auftragsbestand im Vergleich zum Vorquartal erhöht hat, während nur 11% einen Rückgang zu verzeichnen hatten. Deshalb ist davon auszugehen, dass sich die positive konjunkturelle Entwicklung für den ostdeutschen Maschinenbau auch im kommenden Quartal fortsetzen wird.

„Dafür spricht auch die Auswertung der Geschäftsaussichten für das nächste Quartal“, sagte Reinhard Pätz. „27% der Unternehmen rechnen mit einer Verbesserung ihrer Geschäftslage im 2. Quartal, nur 2% gehen von einer Eintrübung aus.“

Ein Drittel der ostdeutschen Maschinenbauer will Beschäftigung aufbauen

Weitere Indikatoren für eine Fortsetzung des dynamischen Wachstums sind die Investitionsplankorrekturen und die erwartete Entwicklung der Beschäftigtenzahlen. Über ein Viertel der befragten Unternehmen der VDMA-Landesverbände Nordost und Sachsen-Thüringen habe im letzten Quartal ihre Investitionspläne nach oben korrigiert. „Damit unterstreichen die Unternehmen ihre Erwartungen auf ein weiteres Wachstum und bauen ihre Kapazitäten aus“, so Pätz.

Steigende Materialpreise und Zunahme des Wettbewerbsdrucks

34% der beteiligten Unternehmen werden in den kommenden Monaten die Anzahl ihrer Beschäftigten erhöhen. „Bei allem berechtigten Optimismus müssen wir jedoch bei der Analyse der Hauptprobleme der Unternehmen feststellen, dass steigende Materialpreise bei gleichzeitiger Zunahme des Wettbewerbsdrucks die Unternehmen belasten und deshalb keine signifikante Verbesserung der Ertragslage zu erwarten ist“, fasste Pätz zusammen.

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