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Teilereinigung

Parts2clean 2018 zieht positive Bilanz

| Autor/ Redakteur: Stéphane Itasse / Stéphane Itasse

Mit einem stabilen Ergebnis ist die 16. Ausgabe der Messe Parts2clean zu Ende gegangen. Vom 23. bis 25. Oktober 2018 hatten die 240 Aussteller in den Hallen 3 und 5 des Stuttgarter Messegeländes rund 4500 Fachbesucher aus 26 Ländern begrüßt.

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Da geht's lang: Die Parts2clean 2018 wies auch den Weg zur Digitalisierung in der Teilereinigung.
Da geht's lang: Die Parts2clean 2018 wies auch den Weg zur Digitalisierung in der Teilereinigung.
( Bild: Parts2clean )

Die Ausstellerunternehmen kamen aus 16 Ländern, der Auslandsanteil lag bei 26 %, wie die Deutsche Messe AG als Organisator mitteilt. 21 % der Besucher waren aus dem Ausland angereist, davon 76 % aus EU-Ländern und weitere 18 % aus dem übrigen Europa. Die stärksten Besuchernationen nach Deutschland waren in diesem Jahr Österreich, gefolgt von der Schweiz, Frankreich, Tschechien, Italien und den Niederlanden.

Parts2clean-Aussteller berichten von besserer Qualität der Besucher

„Wir sind mit dem Verlauf der Parts2clean 2018 sehr zufrieden“, sagt Olaf Daebler, Global Director Parts2clean bei der Deutschen Messe AG. „Viele Aussteller haben uns berichtet, dass aus ihrer Sicht die Besucherqualität noch einmal besser geworden ist.“ Dies bestätigt Jens Emmerich, Produktmanager F & E Oberflächentechnik bei der BCD Chemie GmbH: „Bei uns am Stand war es von der Quantität der Kontakte etwas weniger als im Vorjahr, aber die Qualität war deutlich besser. Während die Gespräche früher teilweise oberflächlich waren, ging es in diesem Jahr sehr in die Tiefe. Wir konnten direkt Projekte besprechen und Termine für Besuche sowie Reinigungsversuche vereinbaren. Wir sind bei der Parts2clean 2019 mit Sicherheit wieder dabei.“

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Die 16. Auflage der Parts2clean machte auch deutlich: Die Bauteil- und Oberflächenreinigung wird in immer mehr Branchen und Unternehmen als wichtiger qualitätsentscheidender Fertigungsschritt gesehen. Dies zeigte sich sowohl an der mit 99 % sehr hohen Fachbesucherquote als auch an der Entscheidungskompetenz. Jeder zweite Besucher hat in seinem Unternehmen eine Leitungsfunktion und 85 % geben an, in betriebliche Investitionsentscheidungen eingebunden zu sein. Auf Investitionskurs waren die Besucher der Parts2clean ebenfalls. Mit 82 % lag die Zahl derer, die Investitionen planen, etwas höher als im Vorjahr. Bei 41 % davon betragen die Investitionsvolumina mehr als 100.000 Euro. Entsprechend waren sie mit konkreten Aufgabenstellungen zur internationalen Leitmesse für industrielle Teile- und Oberflächenreinigung angereist.

Industrie 4.0 auch in der Teilereinigung im Kommen

Dass es auf der Parts2clean nicht nur um aktuelle Anforderungen an die Sauberkeit von Bauteilen und Oberflächen ging, machte der Rundgang über die Messe ebenfalls deutlich. „Wir konnten feststellen, dass die Themen Digitalisierung und Automatisierung in der industriellen Teile- und Oberflächenreinigung rasant an Bedeutung zunehmen“, bilanziert Daebler. Diesen Bereichen widmeten sich neben speziellen Sonderformaten auch verschiedene Exponate. „Wir haben in diesem Jahr mit der kombinierten Lösemittel- und Plasmatechnik und der Digitalisierung bei vielen Anwendern den Punkt getroffen. Die Resonanz von Besuchern, Kunden und Partnern, die sich mit höheren Anforderungen insbesondere im Bereich filmischer Verunreinigungen und der Digitalisierung von Reinigungsprozessen beschäftigen, war hervorragend“, berichtet Rainer Straub, Board of Management, Vice President Sales & Customer Service, Ecoclean GmbH . Ähnlich sieht das auch Andreas Rosenbusch, Business Development Manager bei der Stäubli Tec-Systems GmbH Robotics: „Die Parts2clean hat mit dem Thema Industrie 4.0 in der industriellen Teile- und Oberflächenreinigung einen Trend gesetzt. Die Digitalisierung von Reinigungsanlagen und -prozessen, Datenerfassung, -auswertung und -nutzung sind große Themen, die zukünftig immer wichtiger werden.“ Ob ganzflächig oder partiell – im Bereich der Entfernung filmischer Verunreinigung scheint es auch noch zahlreiche offene Fragen zu geben, wie Karl-Heinz Menauer, Senior Manager Sales & Technologie bei der ACP Systems AG, berichtet: „Wir haben im Vergleich zum Vorjahr rund 30 % mehr Leads. Es sind Kontakte zu Unternehmen aus der Automobil- und Zulieferindustrie, Luftfahrt und Elektronik. Häufig geht es dabei um die partielle Abreinigung filmischer Verunreinigungen, für die viele Unternehmen noch keine adäquaten Lösungen haben.“

Ebenso vielfältig wie die Aufgabenstellung in der Teile- und Oberflächenreinigung sind auch die Branchen, aus denen die Fachbesucher zur Parts2clean kamen. Den Schwerpunkt bildeten in diesem Jahr die Automobil- und Fahrzeugindustrie mit rund 42 %, gefolgt vom Maschinen- und Anlagenbau, der Metallbe- und -verarbeitung, Elektrotechnik und Elektronik, Feinmechanik, Optik, Pharmaindustrie sowie Chemie- und Verfahrenstechnik. Die große Mehrheit der Besucher empfand das Angebot als nahezu vollständig. Neun von zehn gehen davon aus, dass sie die Messe wieder besuchen werden. Die nächste Parts2clean wird vom 22. bis 24. Oktober 2019 auf dem Stuttgarter Messegelände durchgeführt.

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