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Rüsten Pneumatisches Konzept verringert Rüstzeiten in Presswerken

| Autor/ Redakteur: Ayenegbe Stephen / Dietmar Kuhn

Pressen laufen meist rund um die Uhr, einmal abgesehen von den Rüstvorgängen. Dann steht die Presse still, das kostet mitunter viel Zeit und damit auch Geld. Deshalb müssen die Rüstvorgänge optimiert werden. Eigens dafür hat die Jakob Antriebstechnik GmbH neuartige Greiferschienenkupplungen entwickelt, die die Nachteile konventioneller Systeme ausschließen sollen.

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Jakob Antriebstechnik hat neue Greiferschienenkupplungen entwickelt; das pneumatische System soll die Nachteile konventioneller ausschließen. Bild: Jakob
Jakob Antriebstechnik hat neue Greiferschienenkupplungen entwickelt; das pneumatische System soll die Nachteile konventioneller ausschließen. Bild: Jakob
( Archiv: Vogel Business Media )

Mehr Performance durch automatisierte Rüstvorgänge: Moderne Presswerke stehen durch eine stark gestiegene Vielfalt an Produkten heute stärker denn je vor der Herausforderung, Werkzeugwechsel oder Anlagenrüstungen möglichst reibungslos zu vollziehen. Für die Produktivität spielt dabei natürlich die Rüstzeit eine wesentliche Rolle.

Pneumatische Greiferschienenkupplung senkt Rüstzeiten

Aktuelle Greiferschienenkupplungen können hier wesentlich dazu beitragen, dass die Ökonomie und Sicherheit der Anlagen erhöht werden. Deshalb entwickelte der Erfinder der Metallbalgkupplung – die Jakob Antriebstechnik GmbH – die pneumatische Greiferschienenkupplung GKZ.

„Die Anforderungen an moderne Kupplungssysteme sind vielfältig“, weiß Dr.-Ing. Arno Wörn, Entwickler bei Jakob Antriebstechnik. „Sie müssen einerseits leicht, anderseits aber auch extrem steif und selbsthemmend spannend ausgeführt sein“, ergänzt er. Darüber hinaus müssen sie elektrisch überwacht und möglichst intuitiv bedienbar sein.

Bisherige Kupplungssysteme für Pressen-Werkzeuge weniger wirtschaftlich

Bisherige Systeme setzen auf hydraulische oder elektromechanische Spannlösungen. „Aber gerade als Nachrüstungslösung haben diese Ausführungen Nachteile im Bezug auf die Wirtschaftlichkeit“, so Wörn.

Grundsätzlich ist es ratsam, zum Betrieb der automatischen Kupplungen bereits an der Anlage vorhandene Medien einzusetzen. Hydraulik hat sich da als sehr wartungsintensiv und aufwendig erwiesen. Schließlich werden extra Pumpenanlagen und Zuleitungen benötigt. Alles in allem ist das eine eher teure Geschichte.

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