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ELB mit Ceranod auf der Hannover Messe 2018

Polymerer Schutz per zweifachem Laserstrahl

| Redakteur: Peter Königsreuther

Die ELB-Experten schaffen es, Leichtmetallen eine robuste, reibungsmindernde Schutzschicht aus dem Hochleistungspolymer PEEK zu geben. Halle 5 am Stand D46 bei Leichtbau-BW.

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Dr. Anna Buling von der ELB-F&E und Geschäftsführer Jörg Zerrer erklären die Applikation und Vorteile der PEEK-Beschichtung mittels Zweistrahllaser auf Aluminium und Magnesium. Diese robuste Schicht hält das Hunderfache aus als übliche Schutzapplikationen. Außerdem vermidert sie die Reibung sehr, wodurch bewegte Systeme energieeffienter arbeiten, heißt es.
Dr. Anna Buling von der ELB-F&E und Geschäftsführer Jörg Zerrer erklären die Applikation und Vorteile der PEEK-Beschichtung mittels Zweistrahllaser auf Aluminium und Magnesium. Diese robuste Schicht hält das Hunderfache aus als übliche Schutzapplikationen. Außerdem vermidert sie die Reibung sehr, wodurch bewegte Systeme energieeffienter arbeiten, heißt es.
( Bild: Königsreuther )

ELB stellt im Rahmen der Marke Ceranod auf der Hannover Messe eine Weltneuheit aus. Denn den Experten des ELB und des Fraunhofer-ILT ist es gemeinsam geglückt, mithilfe eines hochautomatisierten Zweistrahl-Lasersystems eine additivierte, multifunktionale Polymeroberfläche aus dem Hochleistungskunststoff Polyetheretherketon (PEEK) auf Aluminium und Magnesium zu applizieren. Nicht zuletzt soll sie, dem Lastfall entsprechend, selektiv entweder dünner oder dicker auf ein Bauteil aufgebracht werden können – ohne Wärmebeeinflussung.

Fast reibungslose Schichtarbeit in Aussicht

Durch diese Vorgehensweise können laut ELB auch sehr dünne PEEK-Schichten gezielt appliziert werden, die in ihrer Eigenschaft im Vergleich zu am Markt bestehenden Systemen eine Lebensdauerverlängerung um den Faktor 100 bewirken können. Die Reibung werde extrem reduziert und so die Energieeffizienz sowohl bei der Herstellung als auch in der Anwendung der so funktionalisierten Komponenten (Lager, Motorteile oder andere bewegte Einheiten) deutlich erhöht.

Erste technische Prüfungen bescheinigen der Idee großes Potenzial, das sich etwa in wartungsfreien Antrieben, steuerbaren Notlaufeigenschaften und einer smarten Mischbauweise auszahlen wird, erklären der ELB-Geschäftsführer Jörg Zerrer und Dr. Anna Buling von der F&E-Abteilung bei ELB.

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