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Steinbichler Portables Oberflächen-Prüfsystem mit Tiefenauswertung und objektiver Oberflächenbewertung

| Redakteur: Reinhold Schäfer

Ein Oberflächen-Prüfsystem ermöglicht es, einen objektiven und reproduzierbaren Eindruck von der Oberflächenqualität zu bekommen. Dabei erkennt es Dellen, Beulen, Welligkeiten und sonstigen Anormalen und protokolliert diese auch.

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Andreas Fuchs, Produktmanager der Steinbichler Optotechnik GmbH in Neubeuern zeigt auf die Kurve, die das Ablesen der genauen Größe der Beule auf einem Kotflügel ermöglicht.
Andreas Fuchs, Produktmanager der Steinbichler Optotechnik GmbH in Neubeuern zeigt auf die Kurve, die das Ablesen der genauen Größe der Beule auf einem Kotflügel ermöglicht.
(Bild: Schäfer)

„Der Abis-Optimizer ist das weltweit erste portable Oberflächen-Prüfsystem mit Tiefenauswertung und einer objektiven Oberflächenbewertung“, sagte Andreas Fuchs, Produktmanager der Steinbichler Optotechnik GmbH in Neubeuern anlässlich einer Pressekonferenz in Augsburg. „Er ist eine Weiterentwicklung aus den bereits vielfach im Markt eingesetzten automatisierten Abis-Systemen und wurde für Anwendungen im frühen Stadium des Fertigungsprozesses entwickelt. Alle notwendigen technischen Features sind bereits darin enthalten“, fährt Fuchs fort

Oberflächen-Prüfsystem eignet sich für das Fertigunsgumfeld

Der Steinbichler-Abis-Optimizer sei durch seine extrem kompakte Bauform sowie der für den Be-diener einfachen Anordnung aller Zusatzkomponenten wie der Stromversorgung und der USB-Schnittstelle zum Notebook dafür prädestiniert, von allen Anwendern aus dem Fertigungsumfeld fehlerfrei betrieben zu werden. Darüber hinaus ermögliche die robuste Konstruktion und die staubgeschützten optischen Komponenten des Systems den Einsatz unter schwierigsten Industriebedingungen.

Das Oberflächen-Prüfsystem setze bereits in einem sehr frühen Stadium des Fertigungsprozesses an, um kostenintensive Nacharbeiten frühzeitig zu vermeiden. Partielle Schwerpunktprüfungen einer Fehlerregion während der Produktion sowie die Unterstützung bei nahezu allen Oberflächen-Qualitätsthemen stellen laut Fuchs mit dem System kein Problem mehr dar.

Fehlerauflösung des Oberflächen-Prüfgerätes liegt bei 10 µm

„Nicht zuletzt durch sein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis ist das Oberflächen-Prüfsystem das optimale Tool, um im Werkzeugbau wie auch während der kompletten Prozesskette stets einen objektiven und reproduzierbaren Eindruck der Oberflächenqualität hinsichtlich deren Dellen, Beulen, Welligkeiten und sonstigen Anormalen zu vermitteln und auch zu protokollieren“, sagte Fuchs.

Als Lichtquelle dient eine blaue LED. Der Arbeitsabstand liegt bei 432 mm ± 20 mm. Die Messfeldgröße beträgt 220 mm × 300 mm und die 3D-Fehlerauflösung oberflächenabhängig (in der Tiefe) 10 µm. Das Gerät ist 670 mm × 80 mm × 100 mm groß (ohne Stativ).

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