Internationale Eisenwarenmesse 2012 Positive Stimmung bei den Branchenverbänden

Redakteur: Jürgen Schreier

Von der vom 4. bis 7. März 2012 in Köln stattfindenden Internationalen Eisenwarenmesse, zu der sich rund 2600 Anbieter aus 50 Ländern angemeldet haben, erwarten die relevanten Verbände weitere Impulse für das Jahr 2012. Industrie wie Handel melden Zuwächse im ersten Halbjahr 2011, ber auch eine seit Sommer letzten Jahres gebremste Wachstumsdynamik.

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Mit positiven Erwartungen sehen Verbände und Aussteller der Internationalen Eisenwarenmesse 2012 in Köln entgegen. (Bild: Messe Köln)
Mit positiven Erwartungen sehen Verbände und Aussteller der Internationalen Eisenwarenmesse 2012 in Köln entgegen. (Bild: Messe Köln)

Die an der Internationalen Eisenwarenmesse (4. bis 7. März 2012 in Köln) beteiligten Branchenverbände aus Industrie und Handel ziehen drei Monate vor Messestart positive Bilanzen der vergangenen Monate. Selbst wenn sich die Wachstumsdynamik seit dem Sommer abgeschwächt hat, vermelden die deutsche Werkzeugindustrie, der Baumarkt- und Hartwarenhandel sowie die Industrieunternehmen von Bau-, Haus- und Gartenprodukten Umsatzsteigerungen.

Werkzeugindustrie mit kräftigem Plus

Die Umsätze der deutschen Werkzeugindustrie erreichten im Jahr 2010 nach Angaben des Fachverbandes Werkzeugindustrie (FWI) 3,4 Mrd. Euro, ein Plus von 25% gegenüber dem Krisenjahr 2009. Nach 16,8% Plus im ersten Halbjahr 2011 hat sich die Dynamik der Auftragseingänge in den letzten Monaten seit Juli 2011 abgeschwächt. Das Exportgeschäft legte im ersten Halbjahr 2011 um 15,7% gegenüber dem Vorjahresniveau zu.

Europa ist für die Werkzeughersteller weiterhin der wichtigste Absatzmarkt: 55,7% der Gesamtausfuhr fließen in die EU-Mitgliedsstaaten, der Export in diese Länder stieg um 15,6%. Die momentane Stimmung bei den dem FWI angeschlossenen Werkzeugherstellern ist gut: Über 60% der befragten Verbandsmitglieder beurteilen ihre aktuelle wirtschaftliche Lage mit "befriedigend", 38% sogar mit "günstig". Bis Frühjahr 2012 rechnen zwei Drittel der Werkzeughersteller mit einer gleichbleibenden wirtschaftlichen Situation. Ein Drittel befürchtet eine Abschwächung der Konjunktur.

Ein ähnliches Bild zeichnet der Zentralverband Hartwarenhandel (ZHH). Der Aufschwung setzte sich im ersten Halbjahr 2011 fort. Dabei lagen die Wachstumsraten beim Produktionsverbindungshandel deutlich höher als im Hartwareneinzelhandel. Der Eisenwaren- und Hausrateinzelhandel wuchs, getragen von den Sortimenten Elektrowerkzeuge, Befestigungstechnik, Kleinelektrogeräten, Hausrat und Sicherheitstechnik, um rund 4,5%.

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