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Präzisionsbauteile für Windenergieanlagen kostengünstig herstellen

| Redakteur: Stefanie Michel

Anlagenbauer von Windkraftanlagen sind auf Zulieferer angewiesen, die auf die wirtschaftliche Fertigung kleinerer und mittlerer Stückzahlen spezialisiert sind. Besonders mit Metalldrücken und Tiefziehen lassen sich hoch belastbare Präzisionsbauteile für die Windkrafttechnik realisieren.

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Durch Metalldrücken und Tiefziehen können rotationssymmetrische Bauteile für die Windindustrie kostengünstig und fast ohne thermische Belastung hergestellt werden.
Durch Metalldrücken und Tiefziehen können rotationssymmetrische Bauteile für die Windindustrie kostengünstig und fast ohne thermische Belastung hergestellt werden.
( Bild: Rübsamen )

Mitunter sind es Blechformteile mit stattlichen Abmessungen, die Zulieferer für Kunden in der Windenergietechnik herstellt werden müssen. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um einbaufertige Formteile aus hochvergüteten Stahlsorten, Aluminium-Legierungen und Buntmetallen.

Typisch für den Bedarf der Anlagenbauer in der Windkrafttechnik ist, dass sie oft nur kleine oder mittlere Serien eines Bauteils benötigen. Auf diese Forderung nach kostengünstigen Präzisionsbauteilen in geringen Stückzahlen Dank seiner technischen Spezialisierung auf die beiden Umformverfahren Metalldrücken und Tiefziehen ist Rübsamen eingestellt.

Bauteile mit hoher Festigkeit in einem Stück herstellen

Die Anlagenbauer der Windkrafttechnik bei Rübsamen fertigen aber nicht nur dünnwandige Gehäuse- oder Kleinteile. Jüngst konnte ein massives Widerlager aus Stahl für die Aufnahme eines Gummilagers, das in der Windkraftanlage zur Schwingungsdämpfung eingesetzt wird, realisiert werden – in einem Stück.

Durch das Metalldrücken entstand fast ohne thermische Belastung ein Bauteil hpher Festigkeit. Das etwa 240 × 190 mm große und circa 7,5 mm dicke Stahlteil besteht aus einer mit vier Bohrungen versehenen Montageplatte und einem konischen ausgeformten Kegel, in den später das Gummilager eingesetzt wird.

Das Metalldrücken beziehungsweise Fließpressen ist eine Kaltumformtechnik, die Material sparend arbeitet und keine aufwendigen Formwerkzeuge benötigt. Deshalb ist das Verfahren energieeffizient und wirtschaftlich. Insbesondere bei kleinen bis mittleren Losgrößen ist es sehr kostengünstig, zumal es – wie es das Beispiel des Widerlagers zeigt – Schweißprozesse überflüssig macht. Das Metalldrücken eignet sich vor allem bei der Produktion rotationssymmetrischer Bauteile: Sie können damit nahtlos ausgeführt werden und erreichen hohe Festigkeiten.

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