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Usetec 2012 Pressen Haas setzt auf Emerging Markets und EU-Länder

| Redakteur: Jürgen Schreier

Völlig spurlos geht die Diskussion um die Staatsverschuldung auch an der Investitionsbereitschaft der Unternehmen nicht vorüber. Das hat Mario Kosjerina von Pressen Haas auf Reisen und in Gesprächen mit Kunden festgestellt. Er hofft aber, dass die momentane leichte Abkühlung bereits zur kommenden Usetec vom 5. bis 7. März 2012 Geschichte ist.

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Hochwertige Gebrauchtmaschinen sowie ein reichhaltiges Servicepaket sind die Markenzeichen von Pressen Haas. (Bild: Pressen Haas)
Hochwertige Gebrauchtmaschinen sowie ein reichhaltiges Servicepaket sind die Markenzeichen von Pressen Haas. (Bild: Pressen Haas)

Was das Gebrauchtmaschinengeschäft in naher Zukunft und die Beteiligung an der Usetec 2012 angeht, ist Mario Kosjerina „guter Hoffnung“. Allerdings sieht der Geschäftsführer von Pressen Haas aus Gammertingen auf der Schwäbischen Alb die momentane Lage realistisch. „Die Diskussionen um Währungskrise und Staatsverschuldung wirken sich sicherlich nicht unbedingt positiv aus – das schlägt auf das Gemüt der Entscheider.“

Für gebrauchte Pressen gibt es keine Wartezeiten

So hat er auf seinen letzten Reisen selbst in weiter entfernten Regionen wie Indien und Südamerika eine leichte Abkühlung und Verlangsamung der Kaufentscheidungen gespürt – und auch der immer noch sehr starke Euro erschwert den Absatz. „Firmen wollen derzeit nicht mehr um jeden Preis investieren“, beobachtet Kosjerina. „Wir wünschen uns, dass die kommende Usetec und das Jahr 2012 das Gegenteil beweisen.“

Allerdings sind schwankende Stimmungen auf den Märkten für das weltweit tätige Unternehmen nicht Neues – schließlich ist Pressen Haas seit fast 65 Jahren am Markt und hat schon diverse konjunkturelle Auf- und Abschwünge erlebt. Weil die Wirtschaft zuletzt florierte, wurde nicht nur in die Emerging Markets wie Brasilien, Indien oder der Türkei verkauft.

Das FDM-Mitglied Pressen Haas konnte die Metallverarbeitungsmaschinen auch in die Europäische Union liefern. „Ein Grund für Käufe aus den EU-Ländern ist die schnellere Verfügbarkeit von Gebrauchtprodukten bei Auftragsspitzen“, begründet Mario Kosjerina. „Neue Maschinen verzeichnen gerade in Boomsituationen eine hohe Nachfrage und entsprechend lange Lieferzeiten.“

Mit umfangreichem Servicepaket Kunden langfristig binden

Hauptabnehmer der gebrauchten Pressen ist die Automobilindustrie. Um Kunden aus diesem Bereich und aus anderen Branchen langfristig zu binden, wird neben dem Gebrauchtmaschinenverkauf ein reichhaltiger Service angeboten: Beratung, De- und Remontage, Verladung, Überholung, Transport, UVV-Umrüstung.

„Das macht den Erwerb gebrauchter Pressen und Maschinen für den Käufer zu einer rentablen und sicheren Sache“, hebt Mario Kosjerina hervor. Auch für ihn als Verkäufer sind das gute Argumente. Erst recht, wenn die kleine Abkühlung zur Usetec Anfang März 2012 dann weniger dem Markt als der Jahreszeit geschuldet sein sollte.

Weitere Informationen unter www.pressen-haas.de

Alles zur Usetec 2012 finden Sie unter www.maschinenmarkt.vogel.de/usetec

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