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Schuler Pressenbauer geht neue Wege in der Automation

| Autor / Redakteur: Annedore Bose-Munde / Claudia Otto

Etwa 150 Besucher aus ganz Deutschland, aus Europa und China waren am 26. und 27. Juni zur Live-Präsentation der neuen Crossbar Roboter-Generation und zur Eröffnung des Automation Tech Center an den Schuler-Standort nach Gemmingen gekommen.

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15 Teile pro Minute kann der im Rahmen der Eröffnung des Automation Tech Center vorgestellte Crossbar Roboter 4.0 von Schuler transportieren.
15 Teile pro Minute kann der im Rahmen der Eröffnung des Automation Tech Center vorgestellte Crossbar Roboter 4.0 von Schuler transportieren.
(Bild: Schuler)

Im neuen Automation Tech Center können sich die Kunden künftig beispielsweise über die Möglichkeiten der Pressenverkettung oder über Prozess- und Hubzahloptimierung informieren. In der ganzjährig geöffneten Versuchsanlage lassen sich Abläufe kundenspezifisch simulieren – vom Pressenabstand über den Werkzeugaufbau bis hin zur Stößelbewegung.

Neue Crossbar Roboter-Generation vereint Design, Funktion und Flexibilität in der Pressenlinie

Dass Pressenbauer Schuler mit dem vorgestellten Crossbar Roboter 4.0 neue Wege geht, ist deutlich erkennbar. Lothar Fischer, Geschäftsführer Schuler Automation, erläuterte, dass man beispielsweise beim Design mit Partnerfirmen zusammengearbeitet habe, aber auch beim Energiemanagement und der Prozessüberwachung. So kann die Neuentwicklung neben dem funktionalen Design vor allem durch die hohe Ausbringungsleistung überzeugen. „Bis zu 15 Teile pro Minute kann der neue Crossbar Roboter 4.0 transportieren und ist damit so schnell wie nie“, verdeutlicht Fischer. Der einfach zu programmierende Roboter eigne sich dabei zur Automation von konventionellen mechanischen und hydraulischen Pressenlinien – auch als Be- und Entlader – sowie zur Nachrüstung bestehender Anlagen.

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Er wurde an einer hängenden Fahrbahn unter der Decke montiert und kann so einen Pressenabstand von bis zu zehn Metern abdecken. Vor allem bei älteren Linien ist der Abstand oft so groß, um Platz für eine Ablagestation zu lassen. Diese ist beim Crossbar Roboter nun nicht mehr erforderlich, weil er die Teilelage bei Bedarf noch in der Luft oder im Werkzeug ändern kann. „Damit ersetzt er zwei Altgeräte und vergrößert den Platz für Wartungsarbeiten in der Pressenlücke“, fasst Fischer zusammen.

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