Presshärten Presshärtanlagen für China

Redakteur: M.A. Frauke Finus

Wanhua baut sein Geschäft mit zwei neuen schlüsselfertigen Presshärteanlagen von AP&T in China aus.

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Die beiden kompletten, von AP&T gelieferten Presshärteanlagen von Wanhua Machinery.
Die beiden kompletten, von AP&T gelieferten Presshärteanlagen von Wanhua Machinery.
(Bild: AP&T)

Wanhua Machinery in Wuxi, einer Stadt in der Nähe von Shanghai, ist ein aufstrebendes Unternehmen im Segment pressgehärtete Bauteile im chinesischen Markt. Das im Jahr 2000 gegründete Unternehmen beschäftigt derzeit rund 240 Mitarbeiter und hat sich längst als Zulieferer von kaltgepressten Bauteilen für viele weltweit führende Automobilhersteller, die in China operieren, wie beispielsweise Volkswagen, etabliert.

Unlängst beschloss das Unternehmen, sein Geschäft auszuweiten und kräftig in die neuste Presshärtetechnologie zu investieren. Grund für die Investition ist eine steigende Kundennachfrage nach leichteren, aber dennoch stabilen Bauteilen, die zu einem geringeren Fahrzeuggewicht und dadurch zur Senkung des Energieverbrauchs und der Emissionen beitragen können. Das Ergebnis sind zwei neue Fertigungsanlagen in Wuxi, von denen eine ausschließlich zur Fertigung pressgehärteter Bauteile genutzt wird.

Zwei Presshärteanlagen

Doch wem sollte die Ehre zuteilwerden, die Ausrüstung zu liefern? Im Juni 2018 wandte sich Wanhua an das schwedische Unternehmen AP&T, das seit über zehn Jahren in China präsent ist und einen hervorragenden Ruf als Anbieter von Presshärteanlagen genießt. Die anfänglichen Gespräche führten schon bald zu einer Bestellung, und zwar nicht nur von einer, sondern von zwei schlüsselfertigen Presshärteanlagen. Die erste der Anlagen wurde im Oktober 2019 im neuen Werk in Wuxi in Betrieb genommen und die zweite knapp ein Jahr später. Die Installationsarbeiten wurden ausschließlich von der lokalen AP&T-Niederlassung durchgeführt. „Die bewährte Technologie von AP&T und der gute Ruf des Unternehmens in China waren bei der Wahl des Partners ausschlaggebend“, erklärt General Manager Wen Ren von Wanhua Machinery.

Gut gerüstet für die Erfüllung des Qualitätsstandards CQI-9

Beide Presshärteanlagen basieren auf dem AP&T-Baukastensystem von bestens bewährten Standardkomponenten. Neben Pressen und Automationsausrüstung umfasst das System Werkzeuge und ein Werkzeugwechselsystem. Damit sie den Qualitätsstandard CQI-9 für Automobilhersteller erfüllen, sind die Anlagen auch mit fortschrittlicher Mess- und Analysetechnik in Form von Kameras und Pyrometern ausgestattet. Überwachung, Steuerung und Diagnostizierung werden von einem eigenständigen System gemanagt, das Daten an das Gesamtprozess-Datenlog der Anlagensteuerung liefert. Jede der Anlagen hat eine Fertigungskapazität von ca. 1,2 Mio. Hüben pro Jahr.

„Nachdem die erste Anlage ein Jahr in der Produktion im Einsatz gewesen ist, können wir mit Sicherheit sagen, dass sie wirklich gut funktioniert. Ebenso gut funktioniert auch unsere Zusammenarbeit mit dem lokalen Team von AP&T, das uns auf jede erdenkliche Weise unterstützt. Es ist ein gutes Gefühl, diese umfassende Expertise in greifbarer Nähe zu haben. Ein starkes Argument gegenüber potenziellen Kunden ist, dass die Anlagen von dem schwedischen Unternehmen AP&T, einem Weltmarktführer in diesem Technologiebereich, geliefert wurden. Wir hoffen dass sich dadurch neue Geschäfte ergeben“, sagt Vice General Manager Qiu Qingpeng von Wanhua Machinery.

Rosige Zukunft für die Presshärtetechnologie

Trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Aussichten für die globale wirtschaftliche Entwicklung, blickt man bei Wanhua zuversichtlich in die Zukunft. Das Unternehmen verzeichnet ein weiterhin großes Potenzial für pressgehärtete Teile für Automobilhersteller in China. Wanhua ist daran gewöhnt, flexibel zu reagieren, und kann seine Fertigung schnell an neue Anforderungen anpassen. Wenn die Nachfrage richtig Fahrt aufnimmt, ist das Unternehmen auch bereit, in eine höhere Fertigungskapazität und in weitere Presshärteanlagen von AP&T zu investieren.

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