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Stopa Produktionsversorgung mithilfe von Blechlager optimiert

Redakteur: M.A. Frauke Finus

Durch die Investition in ein Tower-Flex-Blechlager von Stopa hat die österreichische Metallbau Wilfinger GmbH die Versorgung ihrer Produktion mit Blechen optimiert.

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Das von Stopa gelieferte fast 16 m hohe, 6,5 m lange und 5,3 m breite Lager stellt an einer Laserschneidmaschine und einer Schlagschere Bleche bereit und puffert Fertig- und Halbfertigteile auf Europaletten zwischen.
Das von Stopa gelieferte fast 16 m hohe, 6,5 m lange und 5,3 m breite Lager stellt an einer Laserschneidmaschine und einer Schlagschere Bleche bereit und puffert Fertig- und Halbfertigteile auf Europaletten zwischen.
(Bild: Stopa)

Verglichen mit früher, als Wilfinger seine Bleche auf Kragarmregalen in zwei Hallen gelagert hat, liegen die wesentlichen Vorteile der neuen Lösung in einem hohen Raumnutzungsgrad, schnellen Zugriffen auf die Tafeln sowie in einer automatischen Materialbereitstellung in mehreren Gebäudeteilen. Außerdem wird weniger Material beschädigt. Das von der Stopa Anlagenbau GmbH, Achern-Gamshurst, gelieferte fast 16 m hohe, 6,5 m lange und 5,3 m breite Lager stellt an einer Laserschneidmaschine und einer Schlagschere Bleche bereit und puffert Fertig- und Halbfertigteile auf Europaletten zwischen.

Der Verfahrbereich des Wareneingangs liegt in einer überdachten Zone vor der Halle, wo Stapler die durch Lkw angelieferten Blechpakete auf einen Transportwagen des Lagers absetzen. Die Wagen, bei denen es sich ausschließlich um Scherenhubtische handelt, laufen innerhalb der Sicherheitszonen vollautomatisch. Außerhalb dieser Bereiche, also auf den letzten Streckenabschnitten, lassen die Mitarbeiter die Scherenhubtische im Zustimmbetrieb fahren, heben und senken, da eine elektronische Absicherung hier nicht sinnvoll wäre.

Ergonomisches Bedienpult mit grafischer Benutzeroberfläche

Ein Querwagen stellt an Station 2 Material für eine Schlagschere bereit, die in einem benachbarten Gebäudeteil installiert ist. Auf Anforderung des Bedieners transportiert der Wagen die Bleche bis zum Verwendungsort. Ein weiterer Wagen versorgt an Station 3 eine Laserschneidanlage, indem er die mit Tafeln beladene Systempalette am Ziel auf einem Ablagegestell absetzt. Damit die Stationen 2 und 3 durch eine Lageröffnung beliefert werden können, ist davor einen Kreuzungspunkt eingerichtet. Das dort montierte Gestell dient als Übergabeplatz, auf dem der Wagen, der aus dem System auf geradem Weg zur Station 3 fährt, auch Paletten für den Querwagen ablegt, der Station 2 versorgt. Der umgekehrte Weg verläuft entsprechend.

Der Betreiber steuert das Turmlager über einen Industrie-PC mit integrierter Realtime-Soft-SPS, der in ein ergonomisches Bedienpult mit grafischer Benutzeroberfläche eingebettet ist. Das Blechlager lässt sich im Onlinebetrieb steuern. Damit die Bediener die Aufträge anstoßen können, stehen an allen Stationen Touch-PCs zur Verfügung. Diese nutzen die Mitarbeiter außerdem, um über die installierte Lagerverwaltungssoftware ›LVS-Turm‹ auf die Datenbank des Servers zuzugreifen.

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