Kleben Prozesssicheres Kleben braucht die richtige Heiztechnik

Redakteur: Peter Königsreuther

Klebstoffe sind aus vielen wichtigen Branchen wie dem Automobilbau oder der Kunststofftechnik nicht mehr wegzudenken und erfahren stetige Verbesserungen. Doch kommt es nicht allein auf das Eigenschaftsprofil oder die Art des Klebstoffs an. Eine schlechte Temperaturführung beim Transport vom Vorratsbehälter zur Applikationsdüse kann die Auftrags- und Klebeleistung trotzdem negativ beeinflussen, wie die Erfahrungen der Hillesheim GmbH bestätigen.

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Ein Heizgerät der Hillesheim GmbH mit temperaturgeregelten, aufeinander abgestimmten Komponenten vom Behälter bis zur Düse. Egal ob für Hotmelt- oder 2-K-Systeme. Bild: Hillesheim
Ein Heizgerät der Hillesheim GmbH mit temperaturgeregelten, aufeinander abgestimmten Komponenten vom Behälter bis zur Düse. Egal ob für Hotmelt- oder 2-K-Systeme. Bild: Hillesheim
( Archiv: Vogel Business Media )

Deswegen bietet der Spezialist für elektrische Begleitheizungen jetzt ein Komplettsystem für Dosieranlagenhersteller an. Egal, ob für Hotmelts oder für Auftragssysteme von 2-Komponenten-Klebstoffen: Es stehe für alle am Prozess beteiligten Systemkomponenten die richtige Heiztechnik parat.

Besondere Aufmerksamkeit widmet Hillesheim der Temperierung des Aufschmelztanks, sowie dem Transport der Klebstoffe über spezielle, flexible Heizschläuche. Selbst die Beheizung der Düse kann bei Bedarf angeboten werden. Verstopfte Schläuche oder Auftragsdüsen, Absetzungen am Tankboden bei nicht sachgemäßem Umgang mit Klebstoffen gehören laut Hersteller jetzt der Vergangenheit an.

Wirtschaftlicher Klebeauftrag über Robotersystem

Besonders wichtig ist dabei die Abstimmung der elektrischen Heizelemente untereinander sowie die Verbindung zum Steuer- und Regelsystem. Aus diesem Grund stützen sich die Komponenten auf modernste Digitaltechnik. Je nach Kundenanforderung kann die Temperaturregelung aber auch mit dem High-Tech-Integral-Regelgerät (HTI) durchgeführt werden. So können die Heizelemente selbst direkt als Fühler und Sensoren wirken.

Die hohe Flexibilität der vom Aussteller angebotenen Heizschläuche mache außerdem den wirtschaflichen Klebstoffauftrag über Robotersysteme möglich. So wird der steigenden Forderung nach Automationsfähigkeit begegnet, wie Hillesheim verspricht.

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