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Verbindungselemente

Pulverlackierter Klemmverbinder aus Aluminium trotzt Salzsprühnebel

| Redakteur: Peter Königsreuther

Die Inocon GmbH ist der Meinung, dass man nicht immer zum teuren Edelstahl greifen muss, wenn man trotz widriger Bedingungen haltbare Normelemente benötigt. Denn pulverbeschichtetes Aluminium tut's nachweislich auch.

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Ist zwar aus Aluminium, trotzt aufgrund einer Spezialbeschichtung aber 500 Stunden Salzsprühnebel-Test, sagt Inocon. Damit liege ein langlebiges Verbindungselement vor, das günstiger ist als Pendants aus Edelstahl.
Ist zwar aus Aluminium, trotzt aufgrund einer Spezialbeschichtung aber 500 Stunden Salzsprühnebel-Test, sagt Inocon. Damit liege ein langlebiges Verbindungselement vor, das günstiger ist als Pendants aus Edelstahl.
( Bild: Inocon )

Was leisten Pulverbeschichtungen wirklich? Die Antwort zu dieser Frage suchte Inocon durch ein normgerechtes Gutachten, heißt es. Das Solinger Institut für Galvano- und Oberflächentechnik Igos wurde deshalb konsultiert und man steckte einen Standard-Kreuzklemmenverbinder in die Prüfkammer. Darin unterzog man ihn einem Langzeit-Salzsprühnebeltest. Denn der Klemmverbinder aus Aluminium wird werksseitig mit einer schwarzen Pulverbeschichtung versehen, die mit rund 180 µm Stärke extrem korrosionsfest ist, wie Inocon beschreibt. So ließ die Prüfung nach DIN EN ISO 9227 NSS:2017-07 weder nach 240 Stunden, auch nicht nach 360 Stunden noch nach 504 Stunden Beanspruchung keinerlei korrosive Veränderung des Normelementes erkennen, betont der Hersteller. Damit werde sogar die Sollzeit für die höchste Beständigkeitsklasse C5 der DIN 55633:2009-04 um beachtenswerte 24 Stunden überschritten. Das Gutachten von Igos attestiert: „KIeine sichtbaren Veränderungen auf der Prüffläche“. Von einer weiteren Prüfung über die 500 Stunden hinaus wurde aus wirtschaftlichen Aspekten abgesehen.

Ökonomisch-ökologische Beschichtung ohne Kantenflucht

Pulverbeschichtungen erweisen sich als sehr dauerhaft und korrosionsbeständig, weil sie korrosiven Medien den Zugang zum sensiblen Substrat darunter sicher versperren, sagt Inocon. Die Spezialisten appliziere Pulverlacke generell durch ein elektrostatisches Verfahren, das Materialverluste durch sogenannten Overspray erheblich reduziere. Die applizierten Partikel werden dann bei erhöhter Temperatur verschmolzen und bilden eine porenfreie, ausreichend dicke Schichte aus. Diese Schicht verschließe auch an Kanten und Ecken – das sind kritische Schwachstellen durch die Gefahr der Kantenflucht – sicher. Pulverlackierungen gelten außerdem als ausgesprochen ökonomisch und ökologisch – schließlich kommen bei der Applikation keine Lösemittel zum Einsatz.

Mit diesen hochwertigen Pulverbeschichtungen biete Inocon folglich interessante Alternativen zu Verbindungselementen aus Edelstahl. Denn die Aluminiumbauteile sind nicht nur günstiger, sondern auch leichter – ein wichtiges Argument für so manche gewichtssensiblen Anwendungsszenarien, merkt Inocon an.

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