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Bri Metal / Kohler Qualität, Produktivität und Lieferzeit dank neuer Teilerichtmaschine gesteigert

| Autor / Redakteur: Isabell Lehmann / M.A. Frauke Finus

In der Blechbearbeitung stellen Lochbleche zumeist eine große Herausforderung dar. Durch die Lochungen entstehen Spannungen und Unebenheiten im Blech. Um zeitaufwendiges manuelles Nacharbeiten zu vermeiden, müssen diese vor einer Weiterverarbeitung bestmöglich beseitigt werden. Eine Aufgabe, der sich die Bri Metal SA in Quartino/Tessin in der Schweiz täglich stellt.

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Bri Metal setzt zum Richten einen Peak Performer von Kohler ein. Gerichtet werden können Bleche mit einer Arbeitsbreite von 1600 mm und Materialdicke von bis zu 17 mm.
Bri Metal setzt zum Richten einen Peak Performer von Kohler ein. Gerichtet werden können Bleche mit einer Arbeitsbreite von 1600 mm und Materialdicke von bis zu 17 mm.
(Bild: Kohler)

Das seit 1988 tätige Unternehmen mit 23 Mitarbeitern hat eine lange Geschichte als Lohnfertiger im Bereich der Blechbearbeitung. Seit es 2018 von Adi Bachmann übernommen wurde, wird permanent in die Erweiterung des Maschinenparks investiert. Für die Kunden von Bri Metal, hauptsächlich aus den Bereichen Metallbau, Anlagenbau, Fenster- und Fassadenbau, kann dadurch ein sehr breites Spektrum an Dienstleistungen rund um die Metallbearbeitung angeboten werden. So werden neben dem Schneiden von Blechen auf der Faserlaserschneideanlage und der Produktion kundenspezifischer Stanzteile und Lochbleche auf den Stanzautomaten auch Biegearbeiten an einer automatischen Abkantmaschine durchgeführt. Mit einer vollautomatisierten Laserschneidanlage kann zudem das Beladen-Beschriften-Schneiden-Sortieren-Entladen in einem Fertigungsprozess abgearbeitet werden.

Die gefertigten Blechteile – und davon eine steigende Anzahl an Lochblechen – werden in die gesamte Schweiz verschickt und sind bei den unterschiedlichsten Bauprojekten, in Anlagen und Fassaden, zum Beispiel als Geländer- und Balkonfüllungen, zu finden.

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Jedoch kann auch der sorgfältigste Produktionsprozess nicht verhindern, dass beim Stanzen Unebenheiten und Spannungen in den Lochblechen auftreten. Je nach Werkstoff, Blechdicke, Länge und Breite des Bleches fallen diese unterschiedlich aus. Damit ist es nahezu unmöglich, die Bleche sofort weiterzuverarbeiten. Lochbleche müssen gerichtet werden und wer-den dadurch eben und spannungsarm.

Gerade für kleinere und mittlere Unternehmen ökonomisch und ökolo-gisch sinnvoll

Für Bri Metal erhöhte sich das Auftragsvolumen für gestanzte Lochbleche in den vergangenen Jahren signifikant - ein Grund, sich nach einer Teilerichtmaschine umzuschauen. Ein wesentliches Argument für diese Investition war natürlich die höhere Wirtschaftlichkeit, die durch die Reduktion der Durchlaufzeiten in der Produktion erreicht wird. Wurden die Teile bisher zum Richten auf einer hydraulischen Richtmaschine außer Haus gegeben, kann Bri Metal dies nun mit dem Peak Performer von Kohler selbst erledigen. Das verkürzt die Durchlaufzeit um nahezu eine Woche. „Durch die Anschaffung der Teilerichtmaschine können wir unsere Werkstücke nun selbst richten. Das verkürzt unsere Fertigungszeit um mehrere Tage und macht uns wettbewerbsfähiger“, erklärt Geschäftsführer Guido Wicki. Inhaber Adi Bachmann und Geschäftsführer Guido Wicki haben es sich während des Beschaffungsprozesses zur Aufgabe gemacht, die unterschiedlichsten Optionen zu prüfen und Wettbewerbsangebote zu vergleichen. Die Entscheidung fiel deutlich aus: Bri Metal hat in eine Peak Performer Teilerichtmaschine 50P.1600 investiert.

Dabei haben gleich vier Punkte überzeugt: Der Peak Performer arbeitet gänzlich ohne hydraulische Systeme. Dadurch ist der Wartungsaufwand wesentlich geringer und die Energieeffizienz gleichzeitig höher. Nicht zu unterschätzen ist auch die Tatsache, dass es keinerlei Leckagen geben kann. Die Maschine ist außerdem mit der von Kohler patentierten elektromechanischen Richtspaltregelung ausgestattet. Diese sorgt für konstant optimale Richtergebnisse und reduziert nochmals die Energiekosten. Und zur einfachen Reinigung der Richtwalzen und Stützrollen ist das erweiterte Reinigungssystem ideal. Per Knopfdruck fährt der Maschinenbediener den oberen Walzenstuhl motorisch hoch. Nun kann er die obere und untere Führungsplatte mit den Richtwalzen und Stützrollen ausfahren, die Walzen sind gut erreichbar. Der Mitarbeiter reinigt sie völlig unkompliziert und schnell, was insbesondere beim Wechsel von Schwarz- auf Edelstähle entscheidend ist.

Ein weiteres Feature hat die Verantwortlichen bei Bri Metal überzeugt: Die Mitarbeiter bedienen die Maschine intuitiv über das Multi-Finger-Touch Display – Ihre Einarbeitung erfolgte innerhalb kürzester Zeit. Hinzu kommt, dass Einstellungen gezielt gespeichert werden können, um sie bei sich wiederholenden oder ähnlichen Richtarbeiten wieder aufzurufen oder zu optimieren. Guido Wicki ergänzt: „Uns hat besonders begeistert, dass wir neben all den technischen Features mit dem Peak Performer in eine Maschine investiert haben, die komplett ohne Hydraulik auskommt und so weniger Verschleißteile und weniger Wartung benötigt. Das senkt die Kosten im laufen-den Betrieb und trägt zu unserem Erfolg in der Zukunft bei. Und umweltfreundlich ist sie obendrein!“

Gerichtete Lochbleche in kurzer Zeit zu wirtschaftlichen Preisen

Nach dem Richten mit dem Peak Performer sind die Bleche eben und spannungsarm. Alle nachgelagerten Arbeiten sind dadurch prozesssicher und effizienter. Die Wiederholgenauigkeit des Biegewinkels beim Abkanten ist höher, beim Schweißen passen die Teile auf Anhieb, weil sie weniger Verzug aufweisen. Die hohen Kundenanforderungen kann Bri Metal so zu einem wirtschaftlichen Preis realisieren.

„Gerade als mittelständisches Unternehmen muss BriMetal an die Zukunft denken. Wir sind mit der Teilerichtmaschine von Kohler rundum zufrieden und gut aufgestellt“, so das Fazit von Adi Bachmann.

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