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Schnelldorfer Maschinenbau

Rasante Geschäftsentwicklung führte zu neuem Bürogebäude

| Redakteur: Dietmar Kuhn

Mit einer feierlichen Übergabe beging Ende Mai die Schnelldorfer Maschinenbau GmbH den Bezug ihres neuen Verwaltungsgebäudes auf dem Betriebsgelände in Schnelldorf. Die 640 m2 des schwarz schimmernden Kubus sollen den Mitarbeitern eine moderne Arbeitsumgebung bieten. Notwendig wurde die Erweiterung, weil sich die Anzahl der Mitarbeiter in den letzten fünf Jahren verdoppelt hat. „Die alten Büros platzten schlicht aus allen Nähten“, erklärte Geschäftsführer Dr. Friedrich Daus vor geladenen Gästen.

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Die feierliche Übergabe der neuen Verwaltung von Schnelldorfer Maschinenbau ist der vorläufige Höhepunkt einer rasanten Geschäftsentwicklung.
Die feierliche Übergabe der neuen Verwaltung von Schnelldorfer Maschinenbau ist der vorläufige Höhepunkt einer rasanten Geschäftsentwicklung.
( Bild: Schnelldorfer )

Die Einweihung der neuen Verwaltung ist der vorläufige Höhepunkt der rasanten Geschäftsentwicklung, die das 1980 gegründete Unternehmen in den letzten Jahren genommen hat. Seit 2009 verdoppelte der Spezialist für Längs- und Ecknahtschweißmaschinen aus Franken seinen Jahresumsatz auf heute 5,2 Mio. Euro. Die Anzahl der produzierten Maschinen stieg in der gleichen Zeit von 30 auf heute 60 jährlich. Derzeit arbeiten 40 Mitarbeiter daran, die hochwertigen Schweißmaschinen in alle Welt zu liefern. 2015 will Geschäftsführer Daus den 6 Mio. Euro-Jahresumsatz schaffen. Seine Vision ist es, Weltmarktführer für Ecknahtschweißmaschinen zu werden. Der nächste Schritt dazu sollen 8 Mio. Euro Umsatz im Jahr 2020 sein. Nach dem Ausbau der Verwaltung ist für 2016 auch eine Erweiterung der Produktionskapazitäten geplant.

Der Schwerpunkt von Schnelldorfer Maschinenbau liegt bei hochwertigen Ecknaht- und Längsnahtschweißmaschinen, die in der Regel auf die speziellen Kundenbedürfnisse angepasst werden. Die Cornerweld-Reihe von Schnelldorfer wurde für das Verschweißen von Blechen im 90-Grad-Stoß entwickelt. Diese Technik führt zu erheblichen Kosteneinsparungen im Vergleich mit dem manuellen Verfahren. Die Schweißgeschwindigkeit ist wesentlich höher, zusätzlich entfällt das kostenintensive manuelle Verputzen und Nachschleifen. Die Elena-Serie ist auf den Längsnahtbereich spezialisiert, seien es ebene Bleche, Platinen, Rohre, Behälter oder Gehäuse. Auch hier überzeugen nach Unternehmensangaben die präzisen Schweißnähte, die aufwändige Nacharbeiten unnötig machen. Neu im Unternehmensportfolio ist die Elena-One, eine einfache Längsnahtschweißmaschine, die für die Bedürfnisse kleinerer Handwerksbetriebe ausgelegt ist. Diese wird besonders stark in Osteuropa und in Übersee nachgefragt.

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