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Additive Fertigung

Regelung der Sauerstoff- und Feuchtekonzentration

| Redakteur: Carmen Kural

Die additive Fertigung auf Pulverbasis hat moderne Produktentwicklungs­prozesse revolutioniert.

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Das Einsatzgebiet des SIL-O2 beinhaltet die Überwachung des Sauerstoffgehalts in inerten Gasen zur Vermeidung von Explosionen.
Das Einsatzgebiet des SIL-O2 beinhaltet die Überwachung des Sauerstoffgehalts in inerten Gasen zur Vermeidung von Explosionen.
(Bild: Michell Instruments)

Diese Technik ermögliche die Fertigung vollständiger Objekte und Komponenten in nur einem einzigen Prozess und gestatte die Produktion von Bauteilen, die mit herkömmlichen Methoden nicht möglich wäre. Oftmals für Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt, Verteidigung und Transport eingesetzt, sind Festigkeit und Qualität der Bauteile von entscheidender Bedeutung.

Voraussetzung dafür sind unter anderem genau geregelte Umgebungsparameter während der Fertigung: Der Produktionsprozess findet in einer inerten Atmosphäre von Stickstoff oder Argon statt, wobei der Sauerstoffgehalt auf etwa 0,1 bis 1,5 % geregelt wird, um eine Oxidation zu vermeiden.

Ntron, eine Schwesterfirma von Michell Instruments, bietet eine Reihe von Sauerstoffanalysatoren und -sensoren auf Zirkon-Oxid-Basis für den Einsatz in der Additiven Fertigung an. Der SIL-O2 beispielsweise ist ein nach IEC61508 SIL 2 zertifizierter Inline-Sauerstoffanalysator, der speziell für raue Anwendungsprozesse entwickelt wurde, so das Unternehmen. Sein Einsatzgebiet beinhalte die Überwachung des Sauerstoffgehalts in inerten Gasen zur Vermeidung von Explosionen. Der Senz-Tx sei ein kompakter 2-Leiter-Sauerstofftransmitter, der die Zirkonoxid-Sensortechnik für eine schnelle Ansprechzeit ohne Drift einsetze.

Auch die Verunreinigung durch Feuchte stelle ein Risiko für die Qualität des Endprodukts dar. Die Additive Fertigung erfordert im Metallbereich eine trockene, inerte Atmosphäre, um Festigkeit und Integrität zu sichern. Die Easidew-Taupunkttransmitter von Michell Instruments haben einen Messbereich von -110 bis 20 °C Taupunkt (Feuchtekonzentrationen von 0 bis 20.000 ppm). Durch eine Auswahl von 5/8" UNF, 3/4" UNF und G-1/2"-Prozessanschlüssen und einer Stromschnittstelle mit 4 bis 20 mA in 2-Leiter-Technik sollen sie sich leicht in 3D-Drucker integrieren lassen. Der eigensichere Easidew I.S. verfüge über eine globale Zertifizierung für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen.

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