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Reporting nach Maß schafft größtmögliche Transparenz

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Nachdem die Entscheidung für Arcplan gefallen war, musste dafür gesorgt werden, dass das neue System auf sämtliche Daten auf dem SQL-Server zugreifen konnte. Zeitgleich wurde ein Update der BMD-Finanzsoftware umgesetzt. Die Kostenrechnungssoftware wurde auf den neuesten Stand gebracht, damit die Daten in einer SQL-Datenbank zur Verfügung standen.

Vor rund elf Monaten wurde die Implementierung der neuen Lösung in Angriff genommen. Mittlerweile sind rund 20 Berichte zur Prüfung der Datenqualität und zur Status-Visualisierung im Einsatz. Dabei wird die Hälfte der Reportings dazu verwendet, die Qualität der Inputdaten zu überprüfen. Der Großteil der Daten speist sich vorwiegend aus der Zeiterfassung und den Fortschrittsmeldungen – diese Daten sind anderer Natur, als die harten Maschinen- oder Buchhaltungsdaten. Neben Cockpit-Berichten, mit denen sämtliche Daten in Form von Grafiken bereitgestellt werden können, kommen in der Fertigung des österreichischen Herstellers vor allen Dingen Listenberichte zum Einsatz, mit denen sich die Stadien in der Fertigung nachvollziehen lassen.

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Berater steht vor Ort mit Rat und Tat zur Seite

In etwa fünf Monaten wird die Umstellung komplett abgeschlossen sein. Bis dahin bekommt das Team von Promot Automation regelmäßig Besuch von ihrem zuständigen Actinium-Berater, Christian Hanel, der vor Ort mit Rat und Tat zur Seite steht. Der seit wenigen Monaten neue österreichische Standort in Bruckneudorf bei Wien ermöglicht zudem eine lokale Betreuung des Unternehmens.

Doch bereits jetzt – kurz vor der finalen Umstellung – lassen sich erste Vorteile der Reporting-Lösung bemerken. Neben der spürbar besseren Datenqualität, profitieren die Mitarbeiter von übersichtlichen und einheitlich gestalteten Reports. Im Rahmen eines durch Actinium angebotenen Trainings-on-the-Job konnten die zukünftigen Anwender außerdem die Berichterstellung anhand von echten Reports üben und vertiefen. In dieser Zusammenarbeit ist es gelungen, auf bodenständige Art und Weise die MES-Funktionalität ‚Visualisierung’ dezentral und flächendeckend im Unternehmen umzusetzen und somit die Selbststeuerung der einzelnen Gruppen und Mitarbeiter zu ermöglichen. Manchmal ist weniger eben doch mehr. MM

* Klaus Hüttl und Christian Hanel sind Geschäftsführer der Actinium Consulting GmbH in 2460 Bruckneudorf (Österreich), ch@actinium.at; Hubert Pesendorfer ist Geschäftsführer der Promot Automation GmbH in 4661 Roitham (Österreich).

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