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Thyssenkrupp Ressourcen und Kosten sparende Oberflächen für die Autoaußenhaut

| Redakteur: M.A. Frauke Finus

Als erster Autohersteller setzt BMW serienmäßig in der Außenhaut des Mini auf ZM Ecoprotect aus dem Stahlbereich von Thyssenkrupp. Mit diesem Produkt ist eine hochwirksame Korrosionsschutzlösung auf Zink-Magnesium-Basis zur Serienreife gebracht.

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ZM Ecoprotect wurde auf der Euroblech in Hannover vorgestellt. In der Außenhaut des Mini ist das Produkt erstmals serienmäßig eingesetzt.
ZM Ecoprotect wurde auf der Euroblech in Hannover vorgestellt. In der Außenhaut des Mini ist das Produkt erstmals serienmäßig eingesetzt.
(Bild: Thyssenkrupp)

Seit BMW den Mini baut, ist er von den Straßen in Europa nicht mehr wegzudenken. Und es fährt immer ein Stück Thyssenkrupp mit: neuerdings Qualitätsflachstahl mit ZM Ecoprotect-Überzug in der Außenhaut. Mit ZM Ecoprotect hat Thyssenkrupp nach eigenen Angaben als weltweit erster Stahlhersteller eine hochwirksame Korrosionsschutzlösunge auf Zink-Magnesium-Basis zur Serienreife gebracht, die auch die hohen Oberflächenanforderungen für sichtbare Außenhautteile in der Karosserie erfüllen. Durch das deutlich erhöhte Korrosionsschutzpotenzial von Zink-Magnesium-Überzügen kann unter anderem die Auflagenstärke von ZM Ecoprotect gegenüber konventionellen Verzinkungen um etwa ein Drittel reduziert werden, wie das Unternehmen mitteilt. Das hilft der Umwelt und schont Ressourcen und Kosten. In Summe kommt pro Mittelklassefahrzeug eine Ersparnis von 2 kg Zink zusammen, heißt es weiter.

Warum sich jetzt der bayerische Autohersteller für Zink-Magnesium anstatt konventioneller Verzinkung entschieden hat, liegt für Frank Bosch auf der Hand. „Unsere neuen Überzüge bieten gegenüber herkömmlichen Zink-Überzügen viele Vorteile für Innen- und Außenhautteile von Fahrzeugen: angefangen bei einer besseren Verarbeitung über einen besseren Korrosionsschutz bis hin zur dünneren und damit ressourcenschonenden Zinkschicht“, erklärt der Key Account Manager für das Geschäft mit der BMW Group. „So bietet ZM Ecoprotect beim Dach und Kotflügel selbst bei reduzierter Auflagendicke nicht nur den gleichen Korrosionsschutz auf der Fläche, sondern schützt die hochempfindlichen Schnittkanten und steinschlaggefährdeten Bereiche noch besser“, beschreibt der Vertriebsspezialist in der Stahlsparte von thyssenkrupp in Duisburg. Darüber hinaus hätten BMW aber auch die besseren Verarbeitungseigenschaften überzeugt. „Im Presswerk können Kosten gespart werden“, betont Bosch. „Durch einen geringeren Abrieb reduziert sich der Reinigungsaufwand und die Presslaufzeiten erhöhen sich.“

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