Amada Richtige Auswahl von Sägebändern zum Trennen von Metall

Autor / Redakteur: Utz Fehlau / Stefanie Michel

Betrachtet man den Markt von Sägebändern zum Trennen von Metallen, stellt sich die Frage, nach welchen Aspekten und auf welcher Grundlage man als Anwender und auch als Einkäufer das richtige Produkt auswählen kann. Für die Auswahl muss eine Vielzahl von Faktoren berücksichtigt und gewichtet werden.

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Bild 1: Um das geeignete Sägeband auszuwählen, muss eine Vielzahl von Faktoren berücksichtigt und gewichtet werden. Stellt man einen Faktor zu sehr in den Vordergrund, wird selten die maximal mögliche Wirtschaftlichkeit erreicht.
Bild 1: Um das geeignete Sägeband auszuwählen, muss eine Vielzahl von Faktoren berücksichtigt und gewichtet werden. Stellt man einen Faktor zu sehr in den Vordergrund, wird selten die maximal mögliche Wirtschaftlichkeit erreicht.
(Bild: Amada)

Der Markt von Sägebändern zum Trennen von Metallen ist sehr groß, sodass sich Anwender und Einkäufer die Frage stellen müssen, nach welchen Kriterien man das richtige Produkt auswählen kann. Dafür müssen viele Faktoren berücksichtigt und gewichtet werden. Stellt man einen Faktor zu sehr in den Vordergrund, wird selten die maximal mögliche Wirtschaftlichkeit erreicht. Weder die Auswahl eines besonders aufwendig gefertigten Sägebandes noch die Beschaffung des Sägebandes mit dem niedrigsten Preis sind zwangsläufig die beste Lösung.

In den seltensten Fällen ist es möglich, alle im Betrieb anfallenden Sägeaufgaben mit nur einem Produkt zu lösen. Andererseits ist es nicht sinnvoll, für jeden einzelnen Anwendungsfall innerhalb des Betriebs ein gesondertes Werkzeug zu wählen. Von daher sollte man nach dem Paretoprinzip ein Werkzeug wählen, welches für 80 % der anfallenden Sägeaufgaben die beste Wahl ist. Zur Abdeckung der restlichen 20 % sollte dann entweder ein spezielles Produkt hierfür eingesetzt werden oder man akzeptiert Einbußen bei Leistung und/oder Standzeit zugunsten eines geringeren Lagerbestandes und vereinfachter Beschaffung.

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Das zu sägende Material bestimmt die Ausführung des Sägebandes

Eine grundsätzliche Entscheidung ist die Ausführung des Sägebandes. Marktüblich sind heute vor allem Bimetall- und Hartmetall-Sägebänder. Sägebänder aus Werkzeugstahl werden heute in der Praxis nur noch selten eingesetzt. Ebenso führen diamantbestückte Sägerbänder ein Nischendasein.

Entscheidend sind hier das zu sägende Material, seine Beschaffenheit und die Form. Die Zugfestigkeit liefert einen ersten Indikator für die Wahl der Werkzeugausführung. Die in der Auswahltabelle (siehe Bild 2 der Bildergalerie) angegebenen Werte stellen ungefähre Obergrenzen dar. In Grenzsituationen ist es empfehlenswert, die nächsthöhere Stufe zu wählen. Hat das zu schneidende Material eine Walzhaut oder Zunderschicht, sollte in der Regel mindestens mit Schneidstoffen aus der Gruppe M51, M71 gearbeitet werden.

Im nächsten Schritt muss die geeignete Verzahnung bestimmt werden. Hierzu gilt es die Dimension des Sägegutes zu betrachten. Werden Vollmaterial , Rohre oder Profile gesägt? Werden Einzelschnitte, wird in Lage oder im Bund gesägt? Während bei horizontalen Bandsägen die maximale Eingriffsbreite des Sägebandes ausschlaggebend ist, muss bei vertikalen Bandsägen die maximale Eingriffshöhe beachtet werden.

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