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Kohler Maschinenbau Richtmaschinen garantieren perfektes Ergebnis bei unterschiedlichen Blechen

| Redakteur: Dietmar Kuhn

Bei der Konzeption einer neuen Bandanlage hat Kohler Maschinenbau den Fokus besonders auf die Weiterentwicklung der Kernbaugruppen in der Richtmaschine gelegt. Konsequentes Überarbeiten der Baugruppen inklusive der Teileoptimierung hatte hier Vorrang.

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Bei der Konzeption dieser Bandanlage lag der Fokus besonders in der Weiterentwicklung der Basiskonzeption. Bild: Kohler
Bei der Konzeption dieser Bandanlage lag der Fokus besonders in der Weiterentwicklung der Basiskonzeption. Bild: Kohler
( Archiv: Vogel Business Media )

Dabei liegt das Hauptaugenmerk bei der Richtmaschine auf der Steifigkeit des Walzenstuhles. Die Abstützung der Richtwalzen wird durch breite Stützrollen auf ein Maximum aufgerüstet, so dass das Richten von hochfesten Stahllegierungen zu perfekten Richtergebnissen führt.

Lineare Zustellung beim Bandabzug spart Platz für die Richtmaschine

Der Bandabzug wurde von einer schwenkenden Zustellung auf eine lineare Zustellung umkonstruiert, um Platz zu gewinnen bei gleichzeitiger Optimierung der Bauteile. Die Bandabzugswalzen dienen dabei auch als Umlenkrollen der Einführhilfe. Da sich diese beim Abwickelbetrieb synchron mit den Richtwalzen mitdrehen, können keine Spuren beziehungsweise Kratzer auf dem Band entstehen.

Bei den Gelenkwellen wird auf hochfestes Material gesetzt, um einen hohen Plastifizierungsgrad bei großen Bandquerschnitten zu garantieren. Um eine maximale Standzeit der Gelenke zu gewährleisten, werden die Gelenkwellen von einer neu entwickelten Umlaufschmierung mit einem Spezialöl versorgt. Hierbei kommt eine neuartige Membranpumpe zum Einsatz, welche bei geringerem Bauraum mehr Ölvolumen zum Schmieren beziehungsweise Kühlen der Gelenkwellen fördern kann.

Richtmaschinen-Hauptantrieb direkt am Verteilergetriebe angebaut

Der Richtmaschinen-Hauptantrieb wird über einen Kegelradgetriebemotor direkt am Verteilergetriebe angebaut. Somit entfällt der Riementrieb, der wartungsintensiv und verschleißanfällig war. Ein weiterer Vorteil ist die Abnahme der Geräuschemission, die durch diese Konzeption um ein Wesentliches reduziert wird.

Die Verkleidungsteile können mit wenigen Handgriffen entfernt werden, um eine optimale Zugänglichkeit für Wartungszwecke zu ermöglichen.

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